Faire Wochen in Ratingen

Buntes Programm vom 13. bis 28. September. „Global denken – Lokal handeln!“ Mit bunten Veranstaltungen zum Fairen Handel füllen verschiedene Akteure der Stadtgesellschaft dieses Motto mit Leben. Wie jedes Jahr beteiligt sich Ratingen an den bundesweiten Aktionswochen „Faire Wochen“, die diesmal unter dem Motto „Geschlechtergerechtigkeit“ stehen. In Anlehnung an dieses Motto richtet Ratingen das Augenmerk auf die problematischen Bedingungen bei der Produktion von Textilien.

Im letzten Jahr wurde Ratingen aufgrund des vielfältigen Engagements in Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung als „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet. „Mit dem Schwung dieser Auszeichnung haben ganz unterschiedliche Akteure ein vielfältiges Programm für die Fairen Wochen 2019 auf die Beine gestellt, das sicherlich eine Wirkkraft über den September hinaus haben wird“, sagt Bürgermeister Klaus Pesch, der gern die Schirmherrschaft für die Aktionswochen übernommen hat.

Die Fairen Wochen starten mit Informations- und Verkaufsständen der langjährig aktiven Weltladeninitiativen auf dem Dorffest in Lintorf, dem Wochenmarkt in Ratingen-West, dem Gemeindefest in Homberg und natürlich bei der Ehrenamtsmeile. „Sogar der ehemalige Kirchenladen an der Lintorfer Straße wird vom 23. bis 28. September in einem Gemeinschaftsprojekt der Ratinger Weltladeninitiativen eine Woche lang als Pop-Up-Store Weltladen Mitte wiedereröffnet“, sagt Pfarrer Dr. Gert Ulrich Brinkmann von der Evangelischen Kirchengemeinde.

Auf einer Themenradtour können sich Interessierte mit dem ADFC am 21. September einen Überblick über unterschiedliche Stationen des Fairen Handels in Ratingen verschaffen: zum Beispiel die „Fairen Souvenirs“ in der Tourist-Information begutachten und die müden Beine bei einem Kaffee im Weltladen Lintorf ausruhen, deren Mitarbeiterinnen an diesem Samstag mit Sonderöffnungszeiten zum Stöbern einladen.

Angesichts des Schwerpunktthemas Textilproduktion liegt es auf der Hand, dass sich auch das LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford an den Fairen Wochen beteiligt. „Wir haben zwei Führungen konzipiert, die aus historischer Perspektive die Themen globaler Baumwollhandel, Massenproduktion und Konsumverhalten in den Blick nehmen“, so Christiane Syré vom LVR-Industriemuseum.

Beim Fest zum Weltkindertrag geht es um den Zusammenhang von „Klamotten und Kinderrechten“, und auch die Ratinger Bäder laden wie im letzten Jahr zu entspanntem Saunieren mit Fair-Trade-Produkten ein.

Durch die Gleichstellungsstelle der Stadt Ratingen werden gleich zwei weitere Highlights organisiert. Die Ausstellung „Ich mache Deine Kleidung – die starken Frauen aus Süd-Ost-Asien“ von FEMNET e.V. wird am 17. September um 19 Uhr mit einem Impulsvortrag von Birgit Wilde, die viele Jahre in der Textilindustrie gearbeitet hat, im Medienzentrum eröffnet.

Außerdem wird am 22. September der Film „The True Cost – Der wahre Preis der Mode“ in einer Film-Matinee im Ratinger Kino gezeigt. „Der Eintritt ist frei, aber Spenden sind natürlich gerne gesehen“, so Gaby Welsch-Schwalfenberg, die stellvertretende Integrationsbeauftragte der Stadt Ratingen.

Welchen großen Anteil das ehrenamtliche Netzwerk Ratingen.nachhaltig an den diesjährigen Aktionswochen hat, wird insbesondere zum Abschluss beim „Fairen Textilmarkt“ am Samstag, 28. September, deutlich, der maßgeblich durch Mitglieder des Netzwerks organisiert wurde. Parallel zum Wochenmarkt zeigen auf dem Kirchenvorplatz von St. Peter und Paul unterschiedliche Ausstellerinnen, welche Vielfalt inzwischen bei Mode mit fairen Produktionsbedingungen erhältlich ist. Außerdem können Stofftaschen bedruckt werden und Fairer Kaffee lädt zum Verweilen ein. „Auf einer großen Aktionskarte werden wir zudem auf Ratinger Einzelhändler und Gastronomiebetriebe hinweisen, die dezentral Aktionen zur Fairen Woche durchführen“, verrät Julia Merkelbach, Initiatorin des Netzwerks Ratingen.nachhaltig.

Das vollständige Programm finden Interessierte unter www. fairtrade-ratingen.de oder www.ratingen-nachhaltig.de.

Weitere Fragen zur Fairen Woche beantworten Julia Merkelbach, Netzwerk Ratingen.nachhaltig, E-Mail: julia.merkelbach@ratingen-nachhaltig.de, oder Lena Steinhäuser von der Stadtverwaltung, Projektkoordinatorin Kommunale Entwicklungspolitik, E-Mail: lena.steinhaeuser@ratingen.de, Tel. (02102) 550-1065.

 

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