Gesundheitsministerium: Mehrere für März geplante Veranstaltungen in Ratingen werden abgesagt

Ratingen. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Ratingen hat am Mittwochnachmittag beraten, wie der Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums zum Umgang mit Großveranstaltungen in Ratingen umgesetzt wird. Es wurde festgelegt, dass eine Reihe von bis Ende März geplanten Veranstaltungen nicht am vorgesehenen Termin stattfinden können.

Der ministerielle Erlass räumt den Kommunen bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Besuchern keinen Ermessensspielraum ein. Diese müssen abgesagt werden. Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern ist eine „individuelle Einschätzung der Veranstaltung erforderlich, ob und welche infektionshygienische Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind“. Um das Risikopotenzial solcher Veranstaltungen einschätzen zu können, legte der SAE eine Checkliste fest, nach der die jeweilige Veranstaltung bewertet wird. Kriterien sind, zusammengefasst, die Zahl, Herkunft und demografische Zusammensetzung der Teilnehmer, die Art der Veranstaltung (Dauer, Kontaktintensität der Teilnehmer…) sowie der Ort der Veranstaltung (Indoor oder Outdoor, Schutzmaßnahmen möglich?).

Nach dieser Checkliste landete auch eine Reihe von kleineren Veranstaltungen im roten Bereich. Für einige, bei denen die Stadt selbst Veranstalter ist, wurde sogleich festgelegt, dass sie zurzeit nicht stattfinden können. Aktuell betrifft das die VHS-100-Jahr-Feier mit anschließender Aufführung des Improvisationstheaters Springmaus, eine Reihe von Kultur-Abo-Aufführungen im Stadttheater. Ziel ist es, die Veranstaltungen nachzuholen. In den nächsten Tagen und Wochen wird geprüft, ob und wann dies möglich ist. Genauere Infos zu dieser Frage wie auch zu anderen Veranstaltungen folgen.

Auch der Elterntanz in der Manege am kommenden Wochenende und die Abtauparty zum Abschluss der Eislaufsaison können nicht stattfinden.

Darüber hinaus sind im März in der Stadthalle eine Reihe von kritischen Veranstaltungen privater Veranstalter geplant. Nach Einschätzung des SAE dürften sie nicht stattfinden, da die offiziell erwarteten Besucherzahlen jedoch knapp unter 1.000 liegen, wird kurzfristig mit den Veranstaltern abgeklärt, ob ggfs. Maßnahmen zur Senkung des festgestellten Risikopotenzials ergriffen werden können.

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