Gute Nachrichten für bezahlbaren Wohnraum

Im Bezirksausschuss Mitte am 29.01.2019 wurden zwei erfreuliche Vorhaben vorgestellt, die in Summe 83 neue und auch bezahlbare Wohnungen schaffen werden. Zum einen stellte die Wohnungsbaugenossenschaft Essen Nord ihr Vorhaben an der Ecke Bechemer Straße/ Europaring vor, das in Kürze auch mit den Vorarbeiten beginnen wird. Die Bebauung wurde ja durch Vorgaben aus der Politik immer wieder verzögert, bis dann Gerichte entschieden haben. Die Wohnungsbaugenossenschaft Essen Nord wird in einem ansprechenden Baukörper 46 Genossenschaftswohnungen errichten (davon vier Stadthäuser integriert in den Baukörper). Genossenschaftsmodelle sind der SPD besonders sympathisch, da dort die Rechte der Mieterinnen und Mieter viel besser ausgestattet und diese viel besser von unbotmäßigen Mietsteigerungen geschützt sind.

Danach kam mit der Ratinger WOGERA die nächste Wohnungsbaugenossenschaft zum Zuge, die ihr Vorhaben Gartenstraße/ Hans-Böckler-Straße vorstellte. Dieses Projekt war lange problematisch wegen der nicht zielführenden Verknüpfung mit der geplanten Tiefgarage unter dem Park am Beamtengäßchen. Dieser Knoten wurde ja durchschlagen, so dass dieses Projekt jetzt auch Fahrt aufnehmen kann. 37 Genossenschaftswohnungen mit einem intendierten bunten Mix bei der Mieterstruktur werden zu den mieterfreundlichen Konditionen der WOGERA das Angebot an bezahlbarem Wohnraum in Ratingen verstärken. Gelungen ist der WOGERA auch die Einbindung des Bauvorhabens in die Parksituation am Beamtengäßchen.

. Die Situation ist nach wie dramatisch: Der Bestand an Sozialwohnungen ist von 1990 mit noch 6.798 auf nur noch 2.627 im Jahre 2014 bereits um über 60% zurückgegangen. Bis zum Jahre 2026 wird der Bestand um weitere 15% zurückgehen auf dann nur noch 2.225 Sozialwohnungen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage, ohne dass es eine nennenswerte Bautätigkeit für bezahlbaren Wohnraum gibt. Die Nachfragesituation auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt, insbesondere im Segment bezahlbaren Wohnraums, ist in Ratingen nach wie vor problematisch, verstärkt gilt dieses für Sozialwohnungen und barrierefreien (bezahlbaren) Wohnraum.

„Preisgünstiges und bezahlbares Wohnen ist das große Thema, in dem sich in Ratingen endlich etwas bewegen muss“, so Christian Wiglow, SPD Fraktionsvorsitzender. „Diese beiden Vorhaben sind erfreulich. Es muss aber noch viel mehr geschehen. “

Ratingen müsse eine Stadt sein, in der alle Menschen leben können. Daher ist es höchste Zeit, dass sich auch in Ratingen endlich etwas tut. Der Markt alleine wird es nicht richten. Ratingen braucht einen politischen Konsens und die Nutzung aller rechtlichen Möglichkeiten.

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