Junge Union will Junges Ehrenamt in Ratingen fördern

Die Junge Union Ratingen setzt sich mit einem innovativen Vorschlag für mehr junges Ehrenamt in Ratingen ein.

„Wir möchten die Rahmenbedingungen für Ehrenämter attraktiver für Jugendliche und junge Erwachsene machen, denn oftmals mangelt es ihnen nicht an Engagement, sondern an der Möglichkeit ein Ehrenamt mit Beruf, Ausbildung oder Studium in Einklang zu bringen“, so Theresa Dietz, stellvertretende Vorsitzende der Jungen Union Ratingen.

Als Lösung schlägt die Junge Union in Anlehnung an die NRW-Ehrenamtskarte, die vor 10 Jahren von der CDU-Landesregierung eingeführt wurde und sich als ein wahres Erfolgsmodell entpuppt hat, eine Auszeichnung für das Junge Ehrenamt in Ratingen vor. Dabei sollen die Aktiven und die, die junges Engagement ermöglichen, gleichermaßen hervorgehoben und öffentlich gewürdigt werden. „Mit etwas abgesenkten Anforderungen an Zeitaufwand und Kontinuität des Engagements wollen wir Jugendliche und junge Erwachsenen zum Einstieg oder zu noch mehr Engagement motivieren und Anreize zur Unterstützung des jungen Ehrenamts aus Schule, Wirtschaft und der Öffentlichkeit sowie den nach Nachwuchs suchenden Vereinen und Einrichtungen selber setzen“, so Meike Paprotta-Kübler.

„Konkret stellen wir uns die Einführung einer jungen Ehrenamtskarte vor, die ehrenamtlich engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausgestellt wird und bei deren Vorlage Vergünstigungen in städtischen Einrichtungen und Geschäften gewährt werden. Darüber hinaus sollen Vereine, Organisationen und Parteien als Förderer des jungen Ehrenamts ausgezeichnet werden, wenn sie sich besonders auf die Lebensumstände, Möglichkeiten und Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen einstellen und sie – etwa durch arbeitnehmerfreundliche Sitzungszeiten und Mentorenprogramme – aktiv in ihre Entscheidungs- und Mitbestimmungsprozesse einbinden“, ergänzen Dietz und Jacqueline Gräfer. Zur ganzheitlichen Ehrenamtsförderung gehört nach Ansicht der CDU-Nachwuchsorganisation aber noch mehr, wie Jacqueline Gräfer betont: „Rahmenbedingungen müssen dergestalt geändert werden, dass auch Schulen und Arbeitgeber sowie Ausbildungsbetriebe, die sich etwa in ihren Schul- und Unternehmensprogrammen zur aktiven Unterstützung des Ehrenamts – mittels Freistellungen, Hausaufgabenreduzierungen und besonderen Zeugnisbemerkungen – verpflichten, als Förderer ausgezeichnet werden.“ Um ihren Vorschlag zeitnah umsetzen zu können, wollen sich die jungen Christdemokratinnen und Christdemokraten jetzt an Bürgermeister Klaus-Konrad Pesch wenden, um ihn um Unterstützung zu bitten.

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