Helfen, wo es derzeit am nötigsten ist

Obwohl die Corona-Pandemie auch die Gebäudereinigungsbranche hart trifft, bleibt der Ratinger Reinigungsspezialist KKS seiner Solidaritätsphilosophie treu: Mit Einwegmundschutzmasken, Desinfektionsmitteln und Handschuhen unterstützen Adam Stritzek und sein Team die Arbeit der Tafel Ratingen e.V. und des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Ratingen (SkF e.V.). „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, sagt Stritzek.

Auch wenn der Lockdown in Deutschland alle Bürgerinnen und Bürger heimsucht, so legen die Folgen die großen gesellschaftlichen Unterschiede hierzulande besonders stark offen: Rund zehn Millionen Kurzarbeiter merken es auf ihrem Bankkonto, immer mehr stehen vor der Existenzfrage: Wie bekomme ich beispielsweise Lebensmittel? „Gerade jetzt sind viele Ratinger Mitbürger auf die Hilfe der Tafel angewiesen“; sagt Ingrid Bauer, Vorsitzende des Vereins „Tafel Ratingen“. Der Verein engagiert sich seit mehr als zehn Jahren, um für Menschen in Ratingen die Folgen von Armut zu lindern. „Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen. Deshalb freuen wir uns, endlich ab dem 6. Mai die Tafel in Ratingen zumindest im Notbetrieb wieder eröffnen zu können.“ Damit auch alle Beteiligten die notwendigen Schutzmaßnahmen vor Infektionen einhalten können, hat KKS Einwegmasken, Desinfektionsmittel sowie Handschuhe gespendet, die für mehrere Wochen ausreichen werden.

Engagement als Rückgrat des Gemeinwesens

Ebenso hat der Reinigungsspezialist den SkF e.V. Ratingen mit Sachspenden bedacht. Seit über 100 Jahren widmet sich der Verein der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen Frauen, Familien und Menschen mit Behinderung in schwierigen Lebenssituationen. „Auch dem Sozialdienst katholischer Frauen kommt in dieser Zeit eine noch wichtigere Aufgabe zu“, sagt die Vorsitzende Natalie Rebs. „familiäre Systeme stehen Kopf, weil Schulen und Kitas geschlossen sind, viele soziale Kontakte wegfallen. Da sind wir der Firma KKS für die praktische Hilfe sehr dankbar.“ Mit Nachbarschafts- und Einkaufshilfe, Online-Beratung oder Lebensmittelspenden versuchen die engagierten Frauen derzeit die größte Not zu lindern. Partner der Unterstützungsaktion von Stritzek ist CDU-Ratsherr Hanno Paas. „Ich bin stolz darauf, dass es in meiner Heimatstadt Unternehmer gibt, die sich zuverlässig und nachhaltig für die sozialen Belange der Bürgerinnen und Bürger einsetzten. Gerade in derartigen, bislang noch nicht gekannten Krisensituationen ist das Engagement der Wirtschaft Rückgrat des Gemeinwesens. Der Unternehmer Stritzek ist ein Mann, der etwas tut. Keiner, der nur Sonntagsreden führt“, sagt Paas.

Teil des unternehmerischen Verantwortungsbewusstseins von Firmenchef Stritzek ist auch, dass trotz erheblichen Einbruchs der Auftragslage während der Corona-Krise keiner der über 250 vor allem osteuropäischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen oder in Kurzarbeit geschickt wurde. „Das bin ich ihnen schuldig: Sie sind schließlich hier nach Deutschland gekommen, um etwas aufzubauen, um der Arbeitslosigkeit in ihren Heimatländern zu entkommen.“ Und sein aktuelles Engagement in der Corona-Krise: „Ich möchte mit exemplarischen Projekten Impulse liefern, Brücken zwischen den Akteuren bauen und andere motivieren. Machen Sie mit! Nur gemeinsam sind wir stark!“ lautet sein Aufruf.

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