Nach zwei Jahren ist Schluss: Bilanz des Jugendrates

Ratingen. Bye bye, Adieu, Ciao, Servus – nach zwei arbeitsreichen Jahren mit vielen Sitzungen, Anträgen und Aktionen hat sich der amtierende Ratinger Jugendrat verabschiedet: Seine Amtszeit ist abgelaufen. Die Neuwahlen an den weiterführenden Schulen sind inzwischen erfolgt, am 3. Dezember kommt der neue Jugendrat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Ein letztes Gruppenfoto des Ratinger Jugendrates, der nach zwei Jahren eine tolle Erfolgsbilanz vorzuweisen hat.

14 öffentliche Sitzungen hat der Jugendrat in seiner zweijährigen Amtszeit durchgeführt, sich intensiv in Themen eingearbeitet, selbstbewusst und kritisch vieles hinterfragt und neue Impulse gegeben. Was das engagierte Gremium in Sachen Jugendpolitik in Ratingen auf den Weg gebracht und umgesetzt hat, ist beachtlich. Bemerkenswert ist, dass er dabei auch über den jugendlichen Tellerrand hinausgeschaut und Projekte angestoßen hat, die nicht nur Jugendlichen, sondern allen Ratingern zu Gute kommen: Ob die neue Beleuchtung im Ostpark, die bereits realisiert wurde und den öffentlichen Raum sicherer macht, oder der Vorstoß, das ÖPNV-Angebot in den Abend- und Nachtstunden flächendeckend zu erweitern, der auf durchweg positive Resonanz stieß. Auch die Idee, für Radfahrer in der Stadt eine „grüne Welle“ einzuführen, wird weiter verfolgt. Gemeinsam mit dem Seniorenrat wurde zudem die Taschengeld-Börse gestartet. In der Erfolgsbilanz darf natürlich der Dirt Bike-Parcours in Hösel, für dessen Realisierung sich der Jugendrat hartnäckig eingesetzt hat, nicht fehlen.

Eine Herzensangelegenheit war den Mitgliedern des Jugendrates die Schulsozialarbeit an den weiterführenden Schulen. Mit Nachdruck und Beharrlichkeit forderten sie die Ausweitung dieses wichtigen Beratungsangebotes und steuern auf einen Erfolg hin. Das Thema stand in der letzten Sitzung des Jugendrates erneut auf der Agenda. In einem Antrag bittet der Jugendrat die Verwaltung, regelmäßige Netzwerktreffen mit allen an den weiterführenden Schulen – einschließlich Liebfrauenschule und AJC-Berufskolleg – eingesetzten Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern zu koordinieren. Dazu sollen auch die Fachkräfte an der Gesamtschule, die über Lehrerplanstellen geführt werden, eingeladen werden. Diese Netzwerktreffen ermöglichen nach Ansicht des Jugendrates einen wichtigen Erfahrungsaustausch, durch den besondere Problemlagen frühzeitig erkannt werden könnten. Dann ließe sich auch mit Präventions- und Hilfsmaßnahmen schneller gegensteuern.

Verantwortungsbewusstsein zeigte das Jugendrats-Team um seine Sprecher Nele Roß, Philippe Todt und Max Julius Werthebach beim Thema Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen. Die Stadt möchte dazu ein kommunales Netzwerk aufbauen. Hier hat der Jugendrat beantragt, dass die Vorbeugungsmaßnahmen auf andere bei Jugendlichen beliebte Suchtmittel wie Cannabis und synthetische Drogen ausgeweitet werden.

Der Geschäftsführer des Jugendrates, Michael Hansmeier, ist von der Arbeit des Gremiums begeistert: „Die Jugendlichen haben eine erstaunliche Reife und Ausdauer an den Tag gelegt. Wie sie die Themen angegangen sind, nach Lösungen gesucht und um Entscheidungen gerungen haben, war beeindruckend.“

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