Neuer VRR-Chef und MdB Beyer bei Bürgermeister Pesch

Ratingen. Ronald R.F. Lünser, Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), stattete Ratingen seinen Antrittsbesuch ab. Bürgermeister Klaus Pesch begrüßte den neuen VRR-Chef und den Bundestagsabgeordneten Peter Beyer, der das Treffen vermittelt hatte, im neuen Rathaus.


Bürgermeister Klaus Pesch (2.v.r.) begrüßte VRR-Vorstandssprecher Ronald R.F. Lünser (2.v.l.) im neuen Ratinger Rathaus. An dem Gedankenaustausch über den ÖPNV nahmen auch der Technische Beigeordnete Jochen Kral (links) und der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer (rechts), der das Gespräch vermittelt hatte, teil.

Lünser hatte gute Nachrichten im Gepäck: Die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Ratinger Weststrecke (Westbahn) befindet sich in der finalen Phase und wird voraussichtlich nach der Sommerpause vorgelegt. Dann werde man genauer wissen, wie die Chancen auf Realisierung stehen und welche Schritte als nächstes unternommen werden müssen. Der VRR-Chef sagte, dass er sich eine positive Prognose wünsche, da die Westbahn ein sehr wichtiges Vorhaben für den Nahverkehr in der Region darstelle.

Bürgermeister Klaus Pesch betonte die enorme Bedeutung der Reaktivierung für Ratingen, zum einen natürlich wegen der Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr unserer Stadt, zum anderen aber auch wegen der Entlastung der Anwohner in den gleisnahen Wohngebieten. Wenn ein drittes Gleis für den Personenverkehr gelegt wird, müssen zwingend auch Lärmschutzwände entlang der Strecke gebaut werden. Peter Beyer versprach politische Unterstützung für das Projekt, wo immer es geht.

Natürlich kamen im Verlauf des Gesprächs auch andere Aspekte des ÖPNV zur Sprache. Der städtische Baudezernent Jochen Kral informierte den VRR-Vorstandssprecher, dass der Rat der Stadt kürzlich einen Arbeitskreis ÖPNV gegründet und dieser gerade zum ersten Mal getagt habe. Kral und Lünser tauschten sich über die Möglichkeiten innovativer Ticketgestaltung aus. Der VRR-Chef berichtete, dass zurzeit so genannte Check-in/Be-out-Systeme erprobt werden, bei denen der Ein- und Ausstieg genau registriert wird, etwa über eine Smartphone-App, und der Fahrpreis automatisch quasi metergenau berechnet wird. Eine erste Pilotphase für das „Next-Ticket“ sei 2018 erfolgreich absolviert worden, in Kürze startet eine zweite im Rhein-Kreis Neuss. Auch bei einer flächendeckenden Einführung würde diese Ticketform natürlich für eine längere Übergangsphase parallel zum bestehenden Tarifsystem angeboten werden.

Ronald R.F. Lünser nahm auch ein paar Ideen aus dem Ratinger Arbeitskreis ÖPNV mit nach Gelsenkirchen, etwa diejenige, so genannte „Begrüßungstickets“ für Neubürger anzubieten. Ein entgeltfreier Sonntag im gesamten VRR-Raum werde zurzeit schon vorbereitet.

Foto: Stadt Ratingen

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