100 Anträge zur Förderung von Steckdosenmodulen bewilligt

Ratingen. Das kommunale Förderprogramm Solarenergie ist ein voller Erfolg, die für 2022 vom Rat der Stadt Ratingen zur Verfügung gestellten 300.000 Euro für die Förderung von PV-Anlagen, Stromspeichern und Steckdosenmodulen (Balkonmodulen) sind jetzt komplett ausgeschöpft. Während die Förderung von PV-Anlagen und Stromspeichern bereits Mitte Februar beendet wurde, weil dieser Fördertopf leer war, konnten bislang noch Anträge für Steckdosenmodule gestellt werden. Doch seit Kurzem ist auch dieses Budget in Höhe von 20.000 Euro ausgeschöpft.

Mit den 20.000 Euro wurden insgesamt 100 Anträge zur Förderung von Steckdosenmodulen bewilligt. Die Antragstellenden erhalten eine pauschale Fördersumme von jeweils 200 Euro für die Umsetzung der Maßnahmen – damit will die Stadt Ratingen einen Beitrag zur finanziellen Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger leisten und die Energiewende in Ratingen voranbringen.

„Auch in diesem Jahr freuen wir uns über den großen Erfolg des kommunalen Förderprogramms Solarenergie“, so Michaela Maurer, Amtsleiterin der Kommunalen Dienste. Umweltdezernent Prof. Dr. Bert Wagener ergänzt: „Die zahlreichen Anträge beweisen, dass die Ratinger Bürgerinnen und Bürger bereit sind, Teil der erforderlichen Energiewende zu sein.“

Steckdosenmodule sind eine geeignete Alternative für Personen, die keine eigene Dachfläche besitzen – also zum Beispiel für Mieterinnen und Mieter oder Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer. Sie werden zumeist ganz einfach am Balkongeländer befestigt und können dadurch mit wenig Aufwand und geringem Flächenverbrauch klimaschonenden Strom erzeugen.

Ob das kommunale Förderprogramm Solarenergie fortgesetzt wird, bedarf Ende des Jahres noch einer abschließenden Klärung im Rat der Stadt Ratingen. Doch die Investition in Steckdosenmodule lohnt sich auch ohne Förderung. So liefert ein Steckdosenmodul mit 0,3 Kilowatt-Peak Leistung, an einem geeigneten sonnigen Standort angebracht, etwa 200 Kilowatt Strom pro Jahr. Mit dieser Strommenge können in einem Zwei-Personen-Haushalt zumeist der Kühlschrank und die Waschmaschine versorgt werden. Bei Anschaffungskosten von derzeit ca. 500 Euro je Modul amortisiert sich die Anlage schon nach wenigen Jahren!

„Wir hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger trotz ausgeschöpfter Fördermittel weiterhin in Solarenergie investieren werden“, so Lilia Martens, Klimaschutzmanagerin der Stadt Ratingen, „denn die Investition lohnt sich nicht nur finanziell, sondern trägt auch zum Klimaschutz in unserer Stadt bei.“

Das Förderprogramm Solarenergie wird über die Stadt Ratingen, Amt Kommunale Dienste, verwaltet. Kontakt per E-Mail: amt70@ratingen.de. Alle Informationen zum Klimaschutz in Ratingen gibt es außerdem online unter www.klima-ratingen.de.

Foto: Stadt Ratingen

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