Bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz – Fachklinik 360° in Ratingen macht mit
Ratingen. Am 7. Juni findet bundesweit der elfte „Aktionstag gegen den Schmerz“ statt. An diesem Tag machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Das Team des Schmerzzentrums der Fachklinik 360° in Ratingen beteiligt sich mit einem Programm aus informativen Vorträgen und Mitmach-Aktionen am bundesweiten Aktionstag. Teilnehmer der Veranstaltung müssen geimpft, genesen oder getestet sein und einen entsprechenden Nachweis vorzeigen. Der Antigen- oder PCR-Test darf maximal 24 Stunden alt sein, eine Testung in der Fachklinik 360° ist nicht möglich. Um maximalen Schutz für alle zu bieten, sind die Teilnehmer zudem verpflichtet, während des gesamten Aufenthaltes in den Räumlichkeiten der Fachklinik eine medizinische Maske zu tragen. Interessenten werden gebeten, sich möglichst verbindlich und frühzeitig per E-Mail (veranstaltungen@med360grad.de), telefonisch (0234 3256-506) oder über die Website anzumelden.

Kulturkreis Hösel wieder auf neuen Pfaden
Am Montag, 30. Mai, 19 Uhr, bietet der Kulturkreis Hösel im Haus Oberschlesien in Hösel, Bahnhofstr. 71 eine absolute Novität, eine Vortrags- und Podiumsveranstaltung zum Thema „Die neue Gründerszene – Start Ups in der Region und ihre Bedeutung für die Wirtschaft“. Das Podium wird mit Dr. Sami Charaf Eddine, Florian Rinke und Kim Siepelmeier hervorragend besetzt sein. Kim Siepelmeyer, Marketing-Frau und 2-fach-Mutter, befindet sich gerade in der Gründungsphase. Mit ihrer „Buddelbox“, einer monatlichen Wissens- und Kreativbox, werden Eltern und ihre Kinder mit viel Spaß und Abwechslung durch das Jahr der heimischen Natur geführt. Florian Rinke ist freier Journalist und Autor des Buchs „Silicon Rheinland-wo die Wiege der deutschen Start-up Szene wirklich liegt“. Dr. Sami Charaf Eddine aus Ratingen ist Co Founder und Geschäftsführer von claimflow. Er begründet seine Nähe zu Start-ups mit seiner Neugierde auf Neues und Kreatives und seiner Beschäftigung mit künstlicher Intelligenz an der THW Aachen, wo er studiert hat. Er ist gerade dabei, in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung der Stadt Ratingen mit Hanno Paas die Gründerszene in Ratingen zu beleben. Musikalisch wird die Veranstaltung begleitet durch Farida Yasser, die an der Folkwang Musikhochschule studiert. Sie wird mit Stücken von Claude Debussy Klangfarbe und Abwechslung in die Podiumsdiskussion bringen. Moderator der Veranstaltung wird Edzard Traumann sein. Die Idee der Veranstaltung ist die Überzeugung, dass die neue Gründerszene auch wieder eine neue Epoche einläutet – so wie die Gründerzeit in der Architektur Mitte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Viele junge Menschen haben durch innovative Ideen schon bewiesen, dass start-up Gründungen für die Wirtschaft von enormem Wert sind. Die Beiträge der Podiums- und der anschließenden Diskussion im Plenum werden das Thema unter ganz verschiedenen Aspekten beleuchten. In der Pause ist bei einem Glas Wein Gelegenheit zu Gesprächen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung aber unbedingt erforderlich über kulturkreis-hoesel.de

Eltern und Angehörige von Menschen mit einer geistigen Behinderung
Eine neue Selbsthilfegruppe entsteht. Wenn eine Person mit im Haushalt lebt, die rund um die Uhr Betreuung und Pflege benötigt, kann dies für die Angehörigen eine große Herausforderung sein. Eine betroffene Mutter aus Mettmann kennt diese Situation bereits seit vielen Jahren. Ihr Sohn ist im jugendlichen Alter und hat eine geistige Behinderung. Hierdurch braucht er viel Unterstützung und eine besondere Ansprache. Die Mutter lässt keinen Zweifel daran, dass sie für ihren Sohn da ist und ihm das gibt, was er benötigt. Doch wünscht sie sich seit längerer Zeit Austausch mit Menschen, die von einer ähnlichen Situation betroffen sind und mit denen Sie sich in einer Gruppe austauschen kann. Insbesondere das teilweise aggressive und sehr ungeduldige Verhalten ihres Sohnes- auch ihr gegenüber- bringt für die Mutter eine hohe Belastung mit sich. „Ich möchte gerne wissen, wie andere Personen mit der mitunter schwierigen Situation umgehen. Welche Diagnose oder Erkrankung bei den Betroffenen vorliegen ist da erstmal zweitrangig“, erklärt sie. Gemeinsam mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann möchte die Mutter nun eine neue Gruppe in Mettmann gründen. Interessierte Eltern und Angehörige, die sich ebenfalls zu diesem Thema austauschen möchten, können sich gerne bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann melden. Kontakt und Anmeldung über selbsthilfe-mettmann@paritaet-nrw.org oder telefonisch unter 02104 96 56 22. Sobald genügend Personen zusammengekommen sind, wird ein Starttermin festgelegt.

Sondertermine für Trauungen im Juni auch freitags nachmittags

Ratingen. Im Juni bietet das Standesamt Ratingen für kurzentschlossene Heiratswillige erstmals freitags nachmittags zusätzliche Trautermine an: Am Freitag, 17. Juni, und am Freitag, 24. Juni, stehen um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr jeweils drei Termine zur Verfügung, um sich das „Ja-Wort“ zu geben. Interessenten werden gebeten, sich per E-Mail (standesamt@ratingen.de) unter Angabe ihrer Anschrift und Telefonnummer sowie Wunschtag und -uhrzeit zu melden.
Diese Sondertermine sollen bevorzugt Brautpaaren angeboten werden, die einen besonderen Bezug zur Stadt haben, stehen aber bei ausreichenden Kapazitäten auch anderen Paaren zur Verfügung. Es ist geplant, künftig weiterhin in regelmäßigen Abständen Eheschließungen freitags nachmittags vorzunehmen. Die jeweiligen Termine werden auf der Homepage der Stadt Ratingen veröffentlicht.
Standesamtliche Trauungen werden aktuell montags bis freitags vormittags, zusätzlich donnerstags nachmittags sowie an ausgewählten Samstagen durchgeführt.
Bereits jetzt macht das Standesamt auf einen weiteren Service bei den Trauterminen aufmerksam: In diesem Jahr wird es Brautpaaren möglich sein, zwischen Weihnachten und Neujahr in Ratingen zu heiraten. Auch diese Termine werden auf der Homepage veröffentlicht.

Ein Leben mit Multipler Sklerose (MS)
Eine Selbsthilfegruppe hält zusammen

Das monatliche Treffen der MS-Selbsthilfegruppe Mettmann findet an jedem ersten Samstag im Monat um 15:00 Uhr statt. Die Anzahl der aktiven Mitglieder beträgt ca. 20 Personen, wobei auch immer zwei bis drei Begleitpersonen anwesend sind. Das Zusammensein gibt den Mitgliedern die Möglichkeit des Gedankenaustausches und fördert das Gemeinschaftsgefühl. Die Gespräche werden zwanglos bei Kaffee und Kuchen geführt. In Absprache mit den Mitgliedern können auch Diskussionen über Forschungsergebnisse, Medikamente, Hilfsmittel und über die gemachten Erfahrungen geführt werden. Diesbezüglich werden auch gerne Referent*innen eingeladen und neurologische Kliniken (z.B. Augusta Hospital Anholt, Klinik Hilchenbach) besucht. Im Volmarsteiner Zentrum für Menschen mit Behinderungen (Klinik in Wetter) hatte die Gruppe die Möglichkeit, eine komplett eingerichtete behindertengerechte Wohnung zu besichtigen. Darüber hinaus werden Gedächtnisübungen, Spielenachmittage und demnächst auch Yoga für MS-Betroffene angeboten. Die Selbsthilfegruppe freut sich auch über neue Betroffene und Angehörige, die die Runde kennenlernen möchten. Interessierte können sich bei Frau Ehrhard melden per E-Mail an sigridehrhard@googlemail.com oder unter 02104 53 977 anrufen.

Wo soll Spielmobil „Felix“ Station machen?
Die Winterpause von Spielmobil „Felix“ ist fast vorbei: Zurzeit laufen im Jugendamt die Vorbereitungen für die kommende Spielmobilsaison, die Ende April beginnt. Bewährte Stationen aus den Vorjahren werden auch in diesem Jahr wieder angesteuert. Die städtischen Organisatoren nehmen aber gerne auch Vorschläge für neue Standorte per E-Mail entgegen: info@spielmobilfelix.de.

Vorqualifizierte Freiwillige helfen Leben zu retten
Kreis bietet weitere Kurse für „Mobile Retter“ an
Vor zwei Wochen sind im Kreis Mettmann über 200 qualifizierte Ersthelfer als „Mobile Retter“ an den Start gegangen. Mobile Retter werden per Smartphone-App durch die Leitstelle des Kreises Mettmann alarmiert. Im Idealfall erreicht der mobile Retter den Patienten durch seine räumliche Nähe zur Notfalladresse viel schneller als der Rettungsdienst und kann bereits vor dessen Eintreffen mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen. Das System „Mobile Retter“ ist eine Ergänzung zum bestehenden System und ersetzt nicht den regulären Rettungsdienst – Rettungswagen und Notarzt rücken ebenfalls unverzüglich aus. Alarmiert werden die Mobilen Retter durch die Leitstelle, bei der zunächst der Notruf 112 eingeht und eine Person mit dem Verdacht eines Herz-Kreislauf-Stillstandes gemeldet wird. Über eine GPS-Abfrage wird überprüft, ob sich mobile Retter in der Nähe des Notfallortes aufhalten. Diese werden anschließend durch die Leitstelle alarmiert. Nimmt ein Mobiler Retter den Einsatz an, wird dieser durch die Navigation der App zum Notfallort geleitet. „Über 200 Mobile Retter haben wir schon. Der Kreis Mettmann möchte das Netz aber gerne noch dichter gewebt sehen. Je mehr Mobile Retter im Kreisgebiet verteilt sind, desto höher ist die Chance, dass einer von ihnen sich im Notfall ganz in der Nähe befindet und schnell zur Hilfe eilen kann“, so Dr. Arne Köster, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes. Und tatsächlich hat die Nachricht über die Einsatzbereitschaft des Systems schon wieder viele Hilfswillige animiert, ebenfalls mitmachen zu wollen. Die Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises stellt sich auf die gestiegene Nachfrage ein und hat jetzt für vorqualifizierte Freiwillige (z.B. Rettungsdienstpersonal, Ärzte, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer, Arzthilfe- oder Pflegekräfte) sechs weitere Trainingstermine ins Programm aufgenommen.
Anmeldung und Information unter www.mobile-retter.org .
Bei Fragen steht Heike Rohde unter der E-Mail-Adresse mobileretter@kreis-mettmann.de zur Verfügung.