Homberger „Dreck-weg-Tag“ 2022
Am Samstag, den 17. September 2022 findet von 10:00 bis 14:00 Uhr der nunmehr 20. Homberger „Dreck-weg-Tag“ statt. Alle Homberger Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzuhelfen. Treffpunkt ist die Christian-Morgenstern-Schule. Damit ist der Homberger Dreck-weg-Tag zum ersten Mal Teil des „World Cleanup Day“, an dem sich im letzten Jahr 14 Millionen Menschen aus 191 Ländern beteiligt haben und 53 Tausend Tonnen Müll aus der Natur entfernt haben. Ausgangspunkt wird wie in der Vergangenheit die Christian-Morgenstern-Schule in der Ulmenstraße sein. Ab 10 Uhr geht es los: alle Helferinnen und Helfer werden mit Warnwesten, Handschuhen, Greifern und Müllsäcken ausgestattet, die von der Stadt Ratingen zur Verfügung gestellt werden. Jedes Helferteam erhält einen vorbereiteten Stadtplan, aus dem ersichtlich ist, in welchem Bereich gesammelt werden soll und wo dann die Müllsäcke abgestellt werden können. An der Christian-Morgenstern-Schule können sich die fleißigen Sammler anschließend (bei Bedarf natürlich auch zwischendurch) kostenlos stärken. Es gibt Grillwürstchen, kalte Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Viele Ratinger Betriebe haben es sich nicht nehmen lassen, durch eine Spende die ehrenamtliche Aktion zu unterstützen. Der „Dreck-weg-Tag“ ist in Homberg eine nicht mehr wegzudenkende Institution: Im letzten Jahr sammelten etwa 120 Helfer, darunter viele Familien mit Kindern, über eine Tonne Müll ein. Neben dem Ziel, in einem saubereren und damit schöneren Dorf zu wohnen, geht es den Organisatoren vor allem auch um den erzieherischen Effekt, die junge Generation davon abzuhalten, ihre Abfälle gedankenlos in die Landschaft zu entsorgen. Das Organisationsteam hofft auf gutes Wetter sowie auf zahlreiche Helfer. Kontakt: Sebastian Reiff, sreiff@web.de, Tel. 02102-1663122

Elterntestament – Ein Unfall oder Krankheit kann jeden plötzlich treffen.
Was geschieht mit minderjährigen Kindern? Wie Sie für den Notfall vorsorgen könnt, darüber informiert die Düsseldorfer Rechtsanwältin für Familienrecht Hanna Eulenberg. Die Veranstaltung findet statt im Haus am Turm, Angerstraße 11, 40878 Ratingen, am Mittwoch 24.08.2022, um 19:00 Uhr. Für die Veranstaltung des Ev. Familienbildungswerkes in Kooperation mit der Diakonie und dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Ratingen wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 5€ erhoben. Um Anmeldung wird gebeten Tel. 02102-10940 www.ev-familienbildung.de | anmeldung@ev-familienbildung.de

Eltern und Angehörige von Menschen mit einer Behinderung
Ein Starttermin für die neue Selbsthilfegruppe steht fest

Viele Menschen kennen die Momente, in denen man bei der Betreuung und Pflege eines Angehörigen an seine Grenzen stößt. Einige Behinderungsformen können Einschränkungen in verschiedenen Lebensbereichen mit sich bringen. Wenn dann auch mitunter aggressive Verhaltensweisen den Alltag belasten, kann die Situation für die Betreuenden sehr herausfordernd werden. Die Mutter eines Kindes im jugendlichen Alter sucht aus der eigenen Betroffenheit heraus andere Eltern und Angehörige für einen gemeinsamen Austausch in einer Selbsthilfegruppe. „Ich möchte gerne wissen, wie andere Personen mit der mitunter schwierigen Situation umgehen. Welche Diagnose oder Erkrankung bei den Betroffenen vorliegen ist da erstmal zweitrangig“, erklärt sie. Zudem fügt sie hinzu „Die Gruppe ist nicht nur für Eltern bzw. Erziehungsberechtigte offen, sondern generell für Menschen, die Angehörige mit einer Behinderung im Alltag und im Haushalt betreuen.“ Nun steht ein Starttermin für die neue Selbsthilfegruppe fest: Dienstag, der 30.08.2022 um 18:00 Uhr. Das Treffen findet in den Räumlichkeiten der Selbsthilfe-Kontaktstelle in der Mühlenstraße 15 in Mettmann statt. Interessierte Eltern und Angehörige, die sich ebenfalls zu diesem Thema austauschen möchten, melden sich bitte im Vorfeld bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann an. Kontakt über selbsthilfe-mettmann@paritaet-nrw.org oder telefonisch unter 02104 96 56 22.

Volkssolidarität veröffentlicht Petition für Gleichberechtigung bei den Entlastungspakete
Ratingen. Die Volkssolidarität hat auf Bundesebene unter dem Titel „Volle Solidarität – Entlastungspakete müssen alle erreichen“ eine Petition auf den Weg gebracht, in der sie gleiche Rechte für alle und insbesondere die Gleichberechtigung für Rentner*innen, Studierende und Soloselbstständige fordert. Sie macht dringend darauf aufmerksam, dass bei den Entlastungspaketen der Bundesregierung diese Gruppen vergessen worden sind.
Thomas Angst, Vorsitzender der Volkssolidarität Ratingen, erklärt dazu:
„Die Belastungen werden in der Bundesrepublik Deutschland zunehmend spürbar. Die bisherigen Hilfeleistungen sind begrüßenswert, aber sie erreichen bei weitem nicht alle, die sie benötigen. Deshalb fordert die Volkssolidarität, dass die Rentner*innen eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro erhalten, ebenso wie diese an Erwerbstätige ausgereicht wird. Und auch Studierende und Kleinunternehmer*innen müssen diese Unterstützung bekommen.“
Für die Petition sollen bis zum 30. September mindestens 6.000 Unterschriften gesammelt und diese dann den zuständigen Bundesminister*innen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) übergeben werden.
Unterschriftenlisten können unter ratingen@volkssolidaritaet.de angefordert werden.

Fahrt zum Gasometer nach Oberhausen
Der Kulturkreis der Volkssolidarität Ratingen e.V. fährt am Sonntag, 28. August 2022, noch einmal zum Gasometer nach Oberhausen. Abfahrt ist um 11.09 Uhr mit dem RE 5 ab Bahnsteig 1, Flughafenbahnhof. Die Rückfahrt ist individuell. Der Eintrittspreis beträgt 8,00 Euro. Anmeldungen werden unter kulturkreis-ratingen@volkssolidaritaet.de oder 02102-8762204 entgegengenommen.

Lektüre und Unterhaltung für die Ferien
Ratingen. Im Medienzentrum, Peter-Brüning-Platz 3, läuft noch bis zum 27. August der beliebte Büchertrödel. Wer eine passende Lektüre für die Ferien sucht, kann hier Romane und Krimis entdecken. Aber auch die Sachbücher und Reiseführer, die Kinder- und Jugendbücher sowie CDs und DVDs bieten Unterhaltung und Information für die kommenden Wochen. Gegen ein geringes Entgelt ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich stehen auch die vielfältigen Neuerscheinungen zum Ausleihen in der Bücherei bereit. Auch hier lohnt sich das Stöbern.

Vorqualifizierte Freiwillige helfen Leben zu retten
Kreis bietet weitere Kurse für „Mobile Retter“ an
Vor zwei Wochen sind im Kreis Mettmann über 200 qualifizierte Ersthelfer als „Mobile Retter“ an den Start gegangen. Mobile Retter werden per Smartphone-App durch die Leitstelle des Kreises Mettmann alarmiert. Im Idealfall erreicht der mobile Retter den Patienten durch seine räumliche Nähe zur Notfalladresse viel schneller als der Rettungsdienst und kann bereits vor dessen Eintreffen mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen. Das System „Mobile Retter“ ist eine Ergänzung zum bestehenden System und ersetzt nicht den regulären Rettungsdienst – Rettungswagen und Notarzt rücken ebenfalls unverzüglich aus. Alarmiert werden die Mobilen Retter durch die Leitstelle, bei der zunächst der Notruf 112 eingeht und eine Person mit dem Verdacht eines Herz-Kreislauf-Stillstandes gemeldet wird. Über eine GPS-Abfrage wird überprüft, ob sich mobile Retter in der Nähe des Notfallortes aufhalten. Diese werden anschließend durch die Leitstelle alarmiert. Nimmt ein Mobiler Retter den Einsatz an, wird dieser durch die Navigation der App zum Notfallort geleitet. „Über 200 Mobile Retter haben wir schon. Der Kreis Mettmann möchte das Netz aber gerne noch dichter gewebt sehen. Je mehr Mobile Retter im Kreisgebiet verteilt sind, desto höher ist die Chance, dass einer von ihnen sich im Notfall ganz in der Nähe befindet und schnell zur Hilfe eilen kann“, so Dr. Arne Köster, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes. Und tatsächlich hat die Nachricht über die Einsatzbereitschaft des Systems schon wieder viele Hilfswillige animiert, ebenfalls mitmachen zu wollen. Die Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises stellt sich auf die gestiegene Nachfrage ein und hat jetzt für vorqualifizierte Freiwillige (z.B. Rettungsdienstpersonal, Ärzte, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer, Arzthilfe- oder Pflegekräfte) sechs weitere Trainingstermine ins Programm aufgenommen.
Anmeldung und Information unter www.mobile-retter.org .
Bei Fragen steht Heike Rohde unter der E-Mail-Adresse mobileretter@kreis-mettmann.de zur Verfügung.