Kulturausschuss beschließt Vorhaben Kulturzentrum einstimmig
„In Ratingen gibt es viele freie Künstlerinnen und Künstler sowie künstlerisch tätige Vereine und Initiativen aus allen Gewerken, die Räumlichkeiten brauchen, ihre Kunst auszuüben und zu präsentieren,“ erklärt Barbara Esser, kulturpolitische Sprecherin der Grünen. Für den Kulturausschuss am vergangenen Donnerstag brachten die Grünen dazu einen Antrag ein. “Ziel des Antrags ist es, dass die Stadt Immobilien prüfen möge, die geeignet wären, in Ratingen ein freies Kunst- und Kulturzentrum entstehen zu lassen”, erklärt Michael Schäfer, grünes Mitglied im Kulturausschuss. “Doch näherer Erklärung bedurfte es gar nicht, nach konstruktiver Debatte schloss sich der Kulturausschuss einstimmig unserem Antrag an.“ Ein freies Kulturzentrum in Ratingen wird neben den städtischen Einrichtungen wie Museum und Stadttheater eine große Bereicherung gesehen. „Hier wird sich viel entwickeln. Ich freue mich auf viele Besuchende auch aus unseren Nachbarstädten, die zu uns nach Ratingen kommen, um Tanz, Theater, Malerei und Musik zu erleben,“ sagt Barbara Esser.

Trauernde treffen sich wieder im Juni, Angebot der Hospizbewegung Ratingen e.V.
Das Trauercafé ist ein Angebot für Menschen, die einen Nahestehenden verloren haben und sich nun fragen, wie das Leben weitergeht. Das nächste Treffen findet am Sonntag, den 27. Juni, von 15 bis 17 Uhr bei der Hospizbewegung, Bechemer Str. 1, 3. Etage mit Aufzug erreichbar, statt. „Jeder Mensch braucht seine Zeit, um den Abschiedsschmerz zu verkraften“, erläutert die Hospizbewegung. „In geschützter Atmosphäre können die Trauergefühle ausgedrückt werden.“ Zum Gespräch stehen unsere ehrenamtlichen Trauerbegleiter*innen zur Verfügung. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter: Hospizbewegung Ratingen e.V. 23847 oder: www.hospizbewegung-ratingen.de

Jugendamt lädt zu Gewinnspiel ein
Wieder einmal lädt das Ratinger Jugendamt zu einem Gewinnspiel ein. Diesmal geht es um ein Ölgemälde, das der französische Maler Christophe-Emmanuel Bouchet im Jahre 2001 geschaffen hat. Auf dem großformatigen Bild, das demnächst im Eggerscheidter Jugendtreff im Original zu sehen ist, sind allerlei Ratinger Sehenswürdigkeiten und Kuriositäten zu erkennen. Neben zahlreichen bekannten Ratinger Motiven hat der Maler auch das städtische Spielmobil “Felix”, den Auftraggeber und sogar sich selbst (unten links) in dem Werk verewigt. Folgende Preisfrage ist zu beantworten: Zu welchem Anlass schuf der Künstler diese Auftragsarbeit? Wer die Lösung kennt, sendet diese bitte mit Anschrift per E-Mail an info@jugendtreff-eggerscheidt.de. Auf Wunsch wird der Rätselvordruck auch mit der Post nach Hause verschickt. Einsendeschluss ist der 31. Juli. Als Preise winken Ratinger Einkaufsgutscheine (Dumeklemmer Cards) sowie Berliner Souvenirs des erst kürzlich in seiner Wahlheimat Düsseldorf verstorbenen Malers.

Spende Menstruationsartikeln
Nachdem die sozialistische gruppe ratingen (sgr) angeregt hatte, die Schulen in Ratingen mit kostenlosen Menstruationsartikeln auszustatten, erklärten sich Volkssolidarität Ratingen e.V. und local unverpackt bereit, die Aktion mit einer Spende symbolisch zu unterstützen. Die Fraktionen von Die Partei und Bündnis 90/Die Grünen haben die Anregung dann als Antrag zu den Haushaltsberatungen eingebracht und er wurde mit einer deutlichen Mehrheit angenommen. „Wir freuen uns, dass unsere Anregung umgesetzt wurde und Ratingen eine Vorreiterrolle in NRW übernommen hat“, erklärt Josephine Hänsel (sgr), eine der beiden Unterzeichnerinnen der Anregung an Bürgermeister Pesch und bedankte sich bei Gabi Evers, Vorsitzender der Volkssolidarität Ratingen e.V. und Norman Schröder, Inhaber von local unverpackt, dass sie die Idee unterstützt haben. Hänsel wird die Spende in den nächsten Tagen an Schülerinnen weitergeben und hofft, dass der Ratsbeschluss zügig umgesetzt wird. Als besonders positiv sehen Evers und Schröder es, dass der Beschluss des Stadtrates über die eigentliche Anregung hinausgegangen ist und nunmehr alle öffentlichen Gebäude in Ratingen mit kostenlosen Menstruationsartikeln ausgestattet werden sollen. Für Evers ist es auch wichtig, „dass dieses Thema endlich aus dem Tabubereich geholt wurde.“

Psychologische Beratungsstelle bietet Extra-Telefonsprechstunden an
Ratingen. Die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Ratingen, ein integrierter Dienst der Erziehungsberatung und der Schulpsychologie, bietet auch in diesem zweiten Corona-Lockdown Hilfe und Beratung für Ratinger Familien an. „Uns ist bewusst, dass Familien gerade jetzt Unterstützung benötigen, um diese schwierige Zeit gut zu überstehen“, sagt Abteilungsleiterin Karin Hassinger-Reißmüller.
Das fehlende Freizeitangebot und Treffen mit Freunden, die Kinderbetreuung in einer gefühlt zu kleinen Wohnung in der kalten Jahreszeit, die Bewerkstelligung des häuslichen Unterrichts, die Sorge um Familienangehörige oder auch finanzielle Nöte können den familiären Alltag belasten. In Extra-Telefonsprechstunden haben Hilfesuchende die Möglichkeit, ihre Anliegen und Sorgen direkt mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Psychologischen Beratungsstelle zu besprechen.
Das Team der Psychologischen Beratungsstelle ist – außer an den Feiertagen – unter der Telefonnummer (02102) 550-5160 oder 550-5162 erreichbar, und zwar montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr, montags bis mittwochs zudem von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags zudem von 16 bis 18 Uhr.

Ratingen hilft! – Hilfsangebote in der Coronakrise
Gerade in Krisenzeiten benötigen viele Menschen Hilfen, um ihren Alltag bewältigen zu können. Die Hilfsbereitschaft von Privatpersonen und auch der Vereine, Verbände und Organisationen ist auch in Ratingen sehr groß. Die Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen hat bereits zu Beginn der Coronakrise im Frühjahr diesen Jahres eine Angebotsübersicht über diese nicht kommerziellen helfen Hände zusammengestellt. Die Angebote finden Sie unter anderem unter www.freiwilligenboerse-ratingen.de und www.ehrenamt-ratingen.de. Die Freiwilligenbörse ist weiterhin für Menschen, die sich engagieren möchten aber auch für die, die Hilfe benötigen, online über info@freiwilligenboerse-ratingen.de und per Telefon  02102-7116854 zu erreichen. Der Seniorenrat Ratingen hat speziell für die Oldies unserer Stadt eine Servicenummer geschaltet: 0157 333 60 422. Auch das Corona-Telefon der Stadt Ratingen ist unter 550-5085 weiterhin erreichbar und vermittelt Hilfen.

Vorqualifizierte Freiwillige helfen Leben zu retten
Kreis bietet weitere Kurse für „Mobile Retter“ an
Vor zwei Wochen sind im Kreis Mettmann über 200 qualifizierte Ersthelfer als “Mobile Retter” an den Start gegangen. Mobile Retter werden per Smartphone-App durch die Leitstelle des Kreises Mettmann alarmiert. Im Idealfall erreicht der mobile Retter den Patienten durch seine räumliche Nähe zur Notfalladresse viel schneller als der Rettungsdienst und kann bereits vor dessen Eintreffen mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen. Das System “Mobile Retter” ist eine Ergänzung zum bestehenden System und ersetzt nicht den regulären Rettungsdienst – Rettungswagen und Notarzt rücken ebenfalls unverzüglich aus. Alarmiert werden die Mobilen Retter durch die Leitstelle, bei der zunächst der Notruf 112 eingeht und eine Person mit dem Verdacht eines Herz-Kreislauf-Stillstandes gemeldet wird. Über eine GPS-Abfrage wird überprüft, ob sich mobile Retter in der Nähe des Notfallortes aufhalten. Diese werden anschließend durch die Leitstelle alarmiert. Nimmt ein Mobiler Retter den Einsatz an, wird dieser durch die Navigation der App zum Notfallort geleitet. “Über 200 Mobile Retter haben wir schon. Der Kreis Mettmann möchte das Netz aber gerne noch dichter gewebt sehen. Je mehr Mobile Retter im Kreisgebiet verteilt sind, desto höher ist die Chance, dass einer von ihnen sich im Notfall ganz in der Nähe befindet und schnell zur Hilfe eilen kann”, so Dr. Arne Köster, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes. Und tatsächlich hat die Nachricht über die Einsatzbereitschaft des Systems schon wieder viele Hilfswillige animiert, ebenfalls mitmachen zu wollen. Die Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises stellt sich auf die gestiegene Nachfrage ein und hat jetzt für vorqualifizierte Freiwillige (z.B. Rettungsdienstpersonal, Ärzte, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer, Arzthilfe- oder Pflegekräfte) sechs weitere Trainingstermine ins Programm aufgenommen.
Anmeldung und Information unter www.mobile-retter.org .
Bei Fragen steht Heike Rohde unter der E-Mail-Adresse mobileretter@kreis-mettmann.de zur Verfügung.