Ob Qi-Gong, Yoga, Pilates oder Rückenschule – alles online bei der VHS
Aufgrund der corona-bedingten Beschränkungen bietet die Volkshochschule verschiedene Gesundheitskurse auch online an. Ziele aller Kurse sind eine verbesserte Beweglichkeit, Kräftigung der Muskulatur, Entspannung und Kultivierung von innerer Ruhe und Gelassenheit. Die Details zu den Kursen sind auf den Internetseiten der Volkshochschule unter www.vhs-ratingen.de und der jeweiligen Kursnummer beschrieben. Dort sind auch die Online-Angebote anderer Fachbereiche abrufbar. Bei Rückfragen ist das VHS-Team telefonisch unter: 02102-550-4307/-4308 erreichbar.

Kostenloser Vortrag für Rentner zur Steuererklärung
Bund der Steuerzahler NRW lädt zu Webinaren für Senioren ein
Düsseldorf. Fast fünf Millionen Rentner sind inzwischen verpflichtet, eine Steuer­erklärung einzureichen, und jedes Jahr kommen tausende neuer Rentner hinzu. Aber auch so genannte Altrentner können durch die Rentensteigerungen der letzten Jahre betroffen sein. Meist wissen die Betroffenen nicht, welche Rechte und Pflichten damit einhergehen und wie sie die Steuererklärung konkret machen müssen. Hans-Ulrich Liebern, Steuerexperte beim Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW, erklärt den Senioren in seinen kostenlosen Vorträgen, was sie beachten müssen und beantwortet ihre Fragen.
Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie bietet der BdSt NRW die bewährten Vorträge als Webinare an: freitags von 15 bis 16.30 Uhr, am 29. Januar, 19. Februar, 12./19. März 2021. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bitte beim BdSt NRW telefonisch an unter 0211/99 175-62 oder per E-Mail an anmeldung@steuerzahler-nrw.de und erhält dann eine E-Mail mit dem Teilnahme-Link zum gewünschten Webinar.

Psychologische Beratungsstelle bietet Extra-Telefonsprechstunden an
Ratingen. Die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Ratingen, ein integrierter Dienst der Erziehungsberatung und der Schulpsychologie, bietet auch in diesem zweiten Corona-Lockdown Hilfe und Beratung für Ratinger Familien an. „Uns ist bewusst, dass Familien gerade jetzt Unterstützung benötigen, um diese schwierige Zeit gut zu überstehen“, sagt Abteilungsleiterin Karin Hassinger-Reißmüller.
Das fehlende Freizeitangebot und Treffen mit Freunden, die Kinderbetreuung in einer gefühlt zu kleinen Wohnung in der kalten Jahreszeit, die Bewerkstelligung des häuslichen Unterrichts, die Sorge um Familienangehörige oder auch finanzielle Nöte können den familiären Alltag belasten. In Extra-Telefonsprechstunden haben Hilfesuchende die Möglichkeit, ihre Anliegen und Sorgen direkt mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Psychologischen Beratungsstelle zu besprechen.
Das Team der Psychologischen Beratungsstelle ist – außer an den Feiertagen – unter der Telefonnummer (02102) 550-5160 oder 550-5162 erreichbar, und zwar montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr, montags bis mittwochs zudem von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags zudem von 16 bis 18 Uhr.

Ratingen hilft! – Hilfsangebote in der Coronakrise
Gerade in Krisenzeiten benötigen viele Menschen Hilfen, um ihren Alltag bewältigen zu können. Die Hilfsbereitschaft von Privatpersonen und auch der Vereine, Verbände und Organisationen ist auch in Ratingen sehr groß. Die Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen hat bereits zu Beginn der Coronakrise im Frühjahr diesen Jahres eine Angebotsübersicht über diese nicht kommerziellen helfen Hände zusammengestellt. Die Angebote finden Sie unter anderem unter www.freiwilligenboerse-ratingen.de und www.ehrenamt-ratingen.de. Die Freiwilligenbörse ist weiterhin für Menschen, die sich engagieren möchten aber auch für die, die Hilfe benötigen, online über info@freiwilligenboerse-ratingen.de und per Telefon  02102-7116854 zu erreichen. Der Seniorenrat Ratingen hat speziell für die Oldies unserer Stadt eine Servicenummer geschaltet: 0157 333 60 422. Auch das Corona-Telefon der Stadt Ratingen ist unter 550-5085 weiterhin erreichbar und vermittelt Hilfen.

Vorqualifizierte Freiwillige helfen Leben zu retten
Kreis bietet weitere Kurse für „Mobile Retter“ an
Vor zwei Wochen sind im Kreis Mettmann über 200 qualifizierte Ersthelfer als “Mobile Retter” an den Start gegangen. Mobile Retter werden per Smartphone-App durch die Leitstelle des Kreises Mettmann alarmiert. Im Idealfall erreicht der mobile Retter den Patienten durch seine räumliche Nähe zur Notfalladresse viel schneller als der Rettungsdienst und kann bereits vor dessen Eintreffen mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen. Das System “Mobile Retter” ist eine Ergänzung zum bestehenden System und ersetzt nicht den regulären Rettungsdienst – Rettungswagen und Notarzt rücken ebenfalls unverzüglich aus. Alarmiert werden die Mobilen Retter durch die Leitstelle, bei der zunächst der Notruf 112 eingeht und eine Person mit dem Verdacht eines Herz-Kreislauf-Stillstandes gemeldet wird. Über eine GPS-Abfrage wird überprüft, ob sich mobile Retter in der Nähe des Notfallortes aufhalten. Diese werden anschließend durch die Leitstelle alarmiert. Nimmt ein Mobiler Retter den Einsatz an, wird dieser durch die Navigation der App zum Notfallort geleitet. “Über 200 Mobile Retter haben wir schon. Der Kreis Mettmann möchte das Netz aber gerne noch dichter gewebt sehen. Je mehr Mobile Retter im Kreisgebiet verteilt sind, desto höher ist die Chance, dass einer von ihnen sich im Notfall ganz in der Nähe befindet und schnell zur Hilfe eilen kann”, so Dr. Arne Köster, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes. Und tatsächlich hat die Nachricht über die Einsatzbereitschaft des Systems schon wieder viele Hilfswillige animiert, ebenfalls mitmachen zu wollen. Die Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises stellt sich auf die gestiegene Nachfrage ein und hat jetzt für vorqualifizierte Freiwillige (z.B. Rettungsdienstpersonal, Ärzte, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer, Arzthilfe- oder Pflegekräfte) sechs weitere Trainingstermine ins Programm aufgenommen.
Anmeldung und Information unter www.mobile-retter.org .
Bei Fragen steht Heike Rohde unter der E-Mail-Adresse mobileretter@kreis-mettmann.de zur Verfügung.

Städtische Seniorentreffs geschlossen, Corona-Telefon und Seniorenkanal bei Youtube aktiv
Ratingen. Die städtischen Seniorentreffs sind ab sofort wieder geschlossen.  „Die Entwicklung des Infektionsgeschehens lässt uns keine Wahl“, sagt Sozialdezernent Harald Fililp. „Die massiven Einschränkungen, die Bund und Länder beschlossen haben, zielen ja in allererster Linie auf den Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Und dazu zählen ganz besonders Senioren, die in der aktuellen Situation Kontakte nach Möglichkeit vermeiden sollten.“
Die städtische Seniorenkoordinatorin Rita Mitic und die Leiterinnen der fünf städtischen Treffs bleiben aber ansprechbar für ihre Besucher. Bereits im Zuge der Frühjahrs-Einschränkungen hatte die Stadt das Corona-Telefon 02102-5505085 eingerichtet. Dieses ist seitdem geschaltet und wird aktuell wieder rege angerufen. Über diese Hotline geben Rita Mitic und ihre Mitstreiterinnen Auskunft zu allen Fragen und vermitteln auch Hilfsdienste wie Einkaufen. „Wir merken in unseren Gesprächen schon deutlich, dass viele Senioren besorgt sind und ihr Zuhause nur noch ungern verlassen“, sagt Rita Mitic. „Sie sollen wissen, dass wir auch weiter für sie da sind.“
Um in Kontakt zu bleiben und für ein wenig Abwechslung zu sorgen, hatte das Mitarbeiterteam der städtischen Senioren-Begegnungsstätten bereits im Frühjahr einen „digitalen Seniorentreff“ auf Youtube ins Leben gerufen. Mit viel persönlichem Engagement wurden Sendungen für den Internet-Kanal produziert, von Gymnastik-Videos über Tipps für die Balkonbepflanzung bis hin zu kulturellen Auftritten und Interviews, etwa mit Bürgermeister Klaus Pesch.
Der Seniorenkanal, der unter der Internetadresse www.senioren-ratingen.de aufgerufen werden kann, wird jetzt wieder aktiv. Der erste Film ist schon gedreht. Thema: Informationen zur aktuellen Situation und zur Schließung der Seniorentreffs.