Wieder tolles Ergebnis für Weihnachten im Schuhkarton
Bedürftigen Kindern in aller Welt eine Weihnachtsfreude zu bereiten, dieses Bestreben steht hinter der weltweit größten Geschenk-Aktion „Weihnachten im Schuhkarton.” Die Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum gehen wie in jedem Jahr in den Ostblock. Die Ratinger konnten ihre Päckchen an zwei Annahmestellen abgeben und haben regen Gebrauch davon gemacht. Zusammen mit den Velberter Päckchen wurden insgesamt 1693 Schuhkartons in der Sammelstelle in Velbert, die auch die Ratinger Päckchen versandfertig macht, abgegeben. Das Organisationsteam an der Markuskirche freut sich über die erneut große Resonanz auf die Aktion: „Die Anzahl ist gegenüber dem Vorjahr etwas geringer, dafür waren die Päckchen aber fast alle superschön gepackt. Wir danken von Herzen allen Päckchenpackern. Es wird viele glückliche Kinderaugen geben.” Neben etlichen Einzelspenden haben auch wieder viele Gemeinden, Kindergärten und Schulen aus der Umgebung die Aktion unterstützt. Die freiwilligen Helfer hatten gut zu tun, denn alle Geschenkpäckchen werden auf Einhaltung der Packregeln überprüft, bevor sie auf den Weg ins Zentrallager nach Filderstadt gehen. Internationale Speditionen bringen diese sicher und schnell in die Empfängerländer. Dort werden die Geschenke dann in kleinen Weihnachtsfeiern in Gemeinden oder sozialen Institutionen an die Kinder im Alter von 2 bis 14 Jahren verschenkt.

Kornsturmgasse barrierefrei begehbar
Ratingen. Nach Abschluss der Pflasterarbeiten und der barrierefreien Umgestaltung ist die Kornsturmgasse als Wegeverbindung zwischen der Fußgängerzone Oberstraße und der Wallstraße nun wieder frei begehbar. In Kürze wird noch die Beleuchtung erfolgen. Das neue Pflaster und Lichtkonzept sollen sich dem Charakter der Innenstadt angleichen. Für die Maßnahme hat die Stadt Ratingen im Rahmen der Städtebauförderung Fördermittel des Landes erhalten.

Wiedereröffnung der Corona-Teststation beim TuS 08 Lintorf
Wo sonst geschwitzt wird, heißt es nun erneut: Stäbchen rein, sicher sein! Nachdem aufgrund der aktuellen epidemischen Lage mit rasant steigenden Zahlen die Bundesregierung erneut das „Go“ für kostenlose Bürgertestungen gegeben hat, wird auch der TuS 08 Lintorf sein Testzentrum reaktivieren. Mit Hilfe der Fa. Doppstadt und dem Facharztzentrum Preventicum aus Essen wird das Testzentrum ab Montag, den 22. November 2021 wieder in Betrieb gehen. Der TuS 08 Lintorf zeigt durch dieses Angebot erneut, wie wichtig ihm seine soziale Verantwortung ist. Eine Eindämmung des Corona-Virus kann nur durch ein enges Netz an durchgeführten Impfungen und Testungen gelingen. Das Testzentrum am vereinseigenen Gesundheitszentrum „TuSfit“, Brandsheide 30, ist am Montag, Mittwoch und Freitag von 07:15-10:00 Uhr und 16:00-18:00 Uhr geöffnet. An Samstagen ist eine Testung von 16:00-18:00 Uhr möglich.
Anmeldung unter: www.etermin.net/bdh?calendarid=114474

Austausch für Angehörige bei Depression
Eine neue Selbsthilfegruppe wird gegründet

Eine Depression hat viele Ursachen und kann jeden treffen. Niemand trägt Schuld an der Erkrankung, weder die Angehörigen noch die erkrankte Person selbst. Die Symptome und Auswirkungen von Depressionen belasten nicht nur die Betroffenen, sondern auch Personen aus dem näheren Umfeld, besonders im Familien- und Freundeskreis. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es speziell zu diesem Thema kaum Anlaufstellen für Angehörige gibt, sodass ich mir zum Ziel gesetzt habe, in Kooperation mit der Paritätischen Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann eine neue Selbsthilfegruppe für Angehörige bei Depressionen zu gründen”, so Saskia Reuter. Das erste Treffen findet unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln am 11.09.21 um 13.30 Uhr im Gemeindesaal der Paul Gerhard Kirche, Alter Kirchweg 48, Ratingen statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eingeladen sind Angehörige ab 18 Jahren. “Das oberste Ziel dieser Gruppe soll der offene Austausch zwischen den Angehörigen von Betroffenen bei Depressionen sein. Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt auch in dieser Gruppe. Verschwiegenheit ist ein ganz wichtiger Punkt”, ergänzt Saskia Reuter. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail bis zum 10.09.21 an saskiareuter@arcor.de oder selbsthilfe-mettmann@paritaet-nrw.org erforderlich. Bei Fragen- auch zu anderen Selbsthilfegruppenthemen- kann man sich ebenfalls an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann wenden. Kontaktdaten: selbsthilfe-mettmann@paritaet-nrw.org Tel.: 02104 96 56 -22 /-23.

Städtische Touristinformation samstags geöffnet
Ratingen. Broschüren über die Stadt Ratingen, Souvenirs, Fahrradkarten und Flyer zu den Wanderwegen – all dies findet man in der städtischen Touristinformation im Rathaus, Minoritenstraße 2-6. Ab sofort ist sie samstags geöffnet von 10.00 bis 13.00 Uhr. Wer also noch Routen für Touren und Spaziergänge benötigt, Bücher über Ratingen oder das Wissensquiz zur Dumeklemmerstadt, der kann sich darüber nun auch samstags informieren. Telefonisch erreicht man die Touristinformation unter 02102/550-4111 und per Mail unter kulturamt@ratingen.de.

Psychologische Beratungsstelle bietet Extra-Telefonsprechstunden an
Ratingen. Die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Ratingen, ein integrierter Dienst der Erziehungsberatung und der Schulpsychologie, bietet auch in diesem zweiten Corona-Lockdown Hilfe und Beratung für Ratinger Familien an. „Uns ist bewusst, dass Familien gerade jetzt Unterstützung benötigen, um diese schwierige Zeit gut zu überstehen“, sagt Abteilungsleiterin Karin Hassinger-Reißmüller.
Das fehlende Freizeitangebot und Treffen mit Freunden, die Kinderbetreuung in einer gefühlt zu kleinen Wohnung in der kalten Jahreszeit, die Bewerkstelligung des häuslichen Unterrichts, die Sorge um Familienangehörige oder auch finanzielle Nöte können den familiären Alltag belasten. In Extra-Telefonsprechstunden haben Hilfesuchende die Möglichkeit, ihre Anliegen und Sorgen direkt mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Psychologischen Beratungsstelle zu besprechen.
Das Team der Psychologischen Beratungsstelle ist – außer an den Feiertagen – unter der Telefonnummer (02102) 550-5160 oder 550-5162 erreichbar, und zwar montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr, montags bis mittwochs zudem von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags zudem von 16 bis 18 Uhr.

Ratingen hilft! – Hilfsangebote in der Coronakrise
Gerade in Krisenzeiten benötigen viele Menschen Hilfen, um ihren Alltag bewältigen zu können. Die Hilfsbereitschaft von Privatpersonen und auch der Vereine, Verbände und Organisationen ist auch in Ratingen sehr groß. Die Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen hat bereits zu Beginn der Coronakrise im Frühjahr diesen Jahres eine Angebotsübersicht über diese nicht kommerziellen helfen Hände zusammengestellt. Die Angebote finden Sie unter anderem unter www.freiwilligenboerse-ratingen.de und www.ehrenamt-ratingen.de. Die Freiwilligenbörse ist weiterhin für Menschen, die sich engagieren möchten aber auch für die, die Hilfe benötigen, online über info@freiwilligenboerse-ratingen.de und per Telefon  02102-7116854 zu erreichen. Der Seniorenrat Ratingen hat speziell für die Oldies unserer Stadt eine Servicenummer geschaltet: 0157 333 60 422. Auch das Corona-Telefon der Stadt Ratingen ist unter 550-5085 weiterhin erreichbar und vermittelt Hilfen.

Vorqualifizierte Freiwillige helfen Leben zu retten
Kreis bietet weitere Kurse für „Mobile Retter“ an
Vor zwei Wochen sind im Kreis Mettmann über 200 qualifizierte Ersthelfer als “Mobile Retter” an den Start gegangen. Mobile Retter werden per Smartphone-App durch die Leitstelle des Kreises Mettmann alarmiert. Im Idealfall erreicht der mobile Retter den Patienten durch seine räumliche Nähe zur Notfalladresse viel schneller als der Rettungsdienst und kann bereits vor dessen Eintreffen mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen. Das System “Mobile Retter” ist eine Ergänzung zum bestehenden System und ersetzt nicht den regulären Rettungsdienst – Rettungswagen und Notarzt rücken ebenfalls unverzüglich aus. Alarmiert werden die Mobilen Retter durch die Leitstelle, bei der zunächst der Notruf 112 eingeht und eine Person mit dem Verdacht eines Herz-Kreislauf-Stillstandes gemeldet wird. Über eine GPS-Abfrage wird überprüft, ob sich mobile Retter in der Nähe des Notfallortes aufhalten. Diese werden anschließend durch die Leitstelle alarmiert. Nimmt ein Mobiler Retter den Einsatz an, wird dieser durch die Navigation der App zum Notfallort geleitet. “Über 200 Mobile Retter haben wir schon. Der Kreis Mettmann möchte das Netz aber gerne noch dichter gewebt sehen. Je mehr Mobile Retter im Kreisgebiet verteilt sind, desto höher ist die Chance, dass einer von ihnen sich im Notfall ganz in der Nähe befindet und schnell zur Hilfe eilen kann”, so Dr. Arne Köster, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes. Und tatsächlich hat die Nachricht über die Einsatzbereitschaft des Systems schon wieder viele Hilfswillige animiert, ebenfalls mitmachen zu wollen. Die Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises stellt sich auf die gestiegene Nachfrage ein und hat jetzt für vorqualifizierte Freiwillige (z.B. Rettungsdienstpersonal, Ärzte, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer, Arzthilfe- oder Pflegekräfte) sechs weitere Trainingstermine ins Programm aufgenommen.
Anmeldung und Information unter www.mobile-retter.org .
Bei Fragen steht Heike Rohde unter der E-Mail-Adresse mobileretter@kreis-mettmann.de zur Verfügung.