Kreis Mettmann. Großer Erfolg für den inklusiven Sport im Kreis Mettmann: 20 Athletinnen und Athleten der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann haben sich für die Special Olympics Nationale Spiele qualifiziert. Die Wettbewerbe finden vom 15. bis 20. Juni 2026 im Saarland statt und gelten als größtes inklusives Multisport-Event in Deutschland.

„Unsere Athletinnen und Athleten haben mit viel Engagement trainiert. Die Nominierung ist eine große Anerkennung für ihre Leistungen und ein besonderer Moment für sie und ihre Familien“, sagt Doris Hirt, Sportkoordinatorin der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann.
Nach Angaben von Special Olympics Deutschland werden rund 4.300 Sportlerinnen und Sportler aus allen 16 Landesverbänden erwartet. Insgesamt stehen Wettbewerbe in 27 Sportarten auf dem Programm – so viele wie noch nie bei Nationalen Sommerspielen.
Die Athletinnen und Athleten der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann treten in den Disziplinen Schwimmen, Rollerskating, Tischtennis und Golf an.
Im Schwimmen starten Katharina Bachmann, Theodora Christou, Florian Haaf, Leonie Karger, Eleftherios Labru, Jens Langhoff, Barbara Stemmer und Oliver Wagener (alle Velbert).
Im Rollerskating vertreten Sarah Bruchmann (Haan), Wolfgang Eiteneuer (Monheim), David Franzke, Natalie Krosta, Anna Peintinger, Hans Jürgen Schmälzlein und Stefanie Wiegel (alle Langenfeld) den Kreis Mettmann.
Für die Wettbewerbe im Tischtennis wurden Naim Bayraoua (Hilden), Jörg Quitteck und Anja Wermbter (beide Langenfeld) nominiert. Emily Träm aus Ratingen tritt im Golf an.
Die Nationalen Spiele sind zugleich ein wichtiger Qualifikationswettbewerb: Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich für die Special Olympics Weltsommerspiele 2027 in Chile qualifizieren. Für die Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis Mettmann bedeutet die Teilnahme vor allem eines: die Chance, ihr Können auf nationaler Bühne zu zeigen und Teil eines besonderen inklusiven Sportereignisses zu sein.
