500 Mobile Retter helfen bei Notfällen im Kreis Mettmann

KREIS METTMANN. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Die Initiative des Mobile Retter e.V. hat das Ziel, die Rettungskette entscheidend zu ergänzen: Ehrenamtliche, qualifizierte Retter werden über eine App alarmiert und können bei einem Notfall durch ihre räumliche Nähe Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Im Kreis Mettmann wurden Mobile Retter seit dem Systemstart im November 2020 so bereits zu rund 2200 Einsätzen alarmiert. Fast jeder zweite Fall konnte von einem Mobilen Retter unterstützt werden. Die Ehrenamtlichen sind im Schnitt innerhalb von dreieinhalb Minuten am Einsatzort.

„Wir sind sehr stolz und dankbar für alles, was die mittlerweile über 500 aktiven Mobilen Retter seit der Einführung der Initiative im Kreis Mettmann bereits geleistet haben. Sie sind eine ungeheuer wertvolle Verstärkung für unser Rettungssystem“, betont der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Kreises, Dr. Arne Köster, anlässlich des Tages der Anerkennung von Freiwilligen am 20. April.

Die Rettungskette wird an entscheidender Stelle gestärkt, ohne eine Änderung an der bisherigen etablierten Struktur des Rettungsdienstes vorzunehmen. Geht ein Notruf (112) mit der Meldung Herz-Kreislauf-Stillstand oder Bewusstlosigkeit in der Rettungsleitstelle ein, wird neben dem Alarm für den Rettungsdienst auch eine Alarmierung über die Mobile Retter-App ausgelöst. Das zugrundeliegende System ortet dann registrierte Ersthelfer im unmittelbaren Umkreis des Einsatzortes und sendet eine Anfrage auf ihr Smartphone. Durch die örtliche Nähe können die ehrenamtlichen Mobilen Retter oft schneller als der Rettungsdienst am Notfallort sein und bis zu dessen Eintreffen bereits qualifizierte lebensrettende Maßnahmen einleiten, die gerade in den ersten Minuten entscheidend sind.

Mobile Retter engagieren sich ehrenamtlich, leisten aktive Nachbarschaftshilfe und beweisen bürgerschaftliches Engagement. Es ist für alle Personen mit folgenden und ähnlichen Qualifikationen möglich, ehrenamtlicher Mobiler Retter zu werden: Angehörige von Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH, MHD, DLRG, THW, …), aus ärztlichen oder pflegerischen Berufen, aus dem Sanitäts-, Rettungs- oder Feuerwehrdienst, uvm. Einfach die Mobile Retter-App herunterladen, registrieren und für ein Training anmelden.

Weitere Informationen unter www.mobile-retter.org/me

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