Insbesondere im letzten Straßenabschnitt vor dem Fliedner Krankenhaus kommt es regelmäßig zu problematischen Verkehrssituationen. Die CDU-Fraktion beantragt daher eine Ortsbesichtigung des Bezirksausschusses Lintorf/Breitscheid gemeinsam mit der Verwaltung, um Verbesserungsmöglichkeiten der Park- und Verkehrssituation zu prüfen.
Nach Schilderungen von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Verkehrsteilnehmenden führt die bestehende Parkregelung immer wieder zu Engstellen und Einschränkungen des Verkehrsflusses. Teilweise ist selbst der Begegnungsverkehr mit Pkw nur schwer möglich. Besonders kritisch ist die Situation am Ende des Thuneswegs, wo sich ein landwirtschaftlicher Betrieb befindet. Durch parkende Fahrzeuge und eine unzureichende Verkehrsregelung ist die Durchfahrt für landwirtschaftliche Maschinen dort zeitweise erheblich eingeschränkt.
„Wenn selbst alltägliche Verkehrsvorgänge nur noch mit Mühe möglich sind, zeigt das, dass die aktuelle Situation überprüft werden muss“, erklärt Christiane Grüber, Ratsmitglied der CDU-Fraktion. „Uns ist wichtig, die Hinweise aus der Bürgerschaft ernst zu nehmen und gemeinsam mit Verwaltung und Politik vor Ort zu schauen, wo konkret Handlungsbedarf besteht.“
Auch über den letzten Straßenabschnitt hinaus wird die Parksituation entlang des Thuneswegs als angespannt beschrieben. Fehlende Ausweichmöglichkeiten führen immer wieder zu unübersichtlichen Situationen, die sowohl für Anwohnende als auch für Verkehrsteilnehmende problematisch sind.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Heins betont den pragmatischen Ansatz des Antrags: „Bevor über Maßnahmen diskutiert wird, braucht es ein gemeinsames Lagebild. Eine Ortsbesichtigung ist dafür das richtige Instrument, um sachlich und lösungsorientiert zu prüfen, wie die Parkregelung und die Durchfahrbarkeit verbessert werden können.“
Ergänzend regt die CDU-Fraktion an, im Vorfeld des Ortstermins den Kontakt zum Fliedner Krankenhaus aufzunehmen, um auch dessen Perspektive in die Bewertung einzubeziehen. Ziel sei es, mögliche Maßnahmen zu identifizieren, die sowohl den Verkehrsfluss als auch die Belange der Anwohnenden, des Krankenhauses und des landwirtschaftlichen Betriebs berücksichtigen.
„Unser Anspruch ist es, praktikable Lösungen zu finden, die die Situation vor Ort spürbar entschärfen“, so Heins abschließend. „Dafür ist der direkte Blick auf die Gegebenheiten unverzichtbar.“
