KREIS METTMANN. Nach einem Rekordjahr mit mehr als 1,28 Millionen geradelten Kilometern und 6.704 aktiven Radlerinnen und Radlern geht das STADTRADELN im Kreis Mettmann in die nächste Runde. Am Sonntag, 17. Mai, fällt der Startschuss in den zehn kreisangehörigen Städten. Darauf weist der Stadtradeln-Koordinator für den Landkreis, Dr. Hermann-Josef Waldapfel hin. Drei Wochen lang heißt es dann: Möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen, Kilometer sammeln und gemeinsam ein Zeichen für Klimaschutz, Gesundheit und Lebensqualität setzen. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Wir freuen uns über die starke Beteiligung im vergangenen Jahr und hoffen, dass wir diese Marke 2026 noch übertreffen können“, sagt der STADTRADELN-Koordinator des Kreises Mettmann, Dr. Hermann-Josef Waldapfel. Wichtig sei dabei, sich über die jeweilige Stadt anzumelden: „So werden die gefahrenen Kilometer sowohl der Stadtwertung als auch dem Gesamtergebnis des Kreises Mettmann zugerechnet.“ Auch das Schulradeln läuft wieder parallel. Gesucht werden die fahrradaktivsten Schulen und Klassen in Nordrhein-Westfalen. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern können ihre gefahrenen Kilometer einzeln oder im Klassenteam eintragen. Ziel ist es, mehr Bewegung in den Schulalltag zu bringen und gleichzeitig Klimaschutz praktisch erlebbar zu machen.
Wer mitmachen möchte, kann sich unter www.stadtradeln.de für seine Stadt anmelden und bis Samstag, 6. Juni, Fahrradkilometer sammeln. Weitere Informationen gibt es bei Dr. Hermann-Josef Waldapfel, Tel. 02104 99-2840, h.waldapfel@kreis-mettmann.de, sowie unter www.stadtradeln.de.
Hintergrund:
Stadtradeln und Schulradeln sind deutschlandweite Kampagnen des Klima-Bündnisses, dem weltweit größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz, und dient der Förderung des Fahrrads im Straßenverkehr, um Luftschadstoffe und Lärm zu reduzieren und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden zu verbessern. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr. Allein 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn etwa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto gefahren würden.
