Wie geht es weiter mit dem Dorfentwicklungskonzept Eggerscheidt?

Ratingen Eggerscheidt. Im Dezember 2024 hat der Rat das Dorfentwicklungskonzept für den Ortsteil Eggerscheidt beschlossen – ein Meilenstein für den Stadtteil, der jahrelang intensiv vorbereitet wurde. Seit 2022 haben Bürgerinnen und Bürger vor Ort aktiv mitgearbeitet, Wünsche eingebracht und Ideen entwickelt. Das Ergebnis ist ein umfassendes Konzept mit Maßnahmen zur Stärkung des Ortsbilds, zur Verbesserung des öffentlichen Raums, zur klimaangepassten Planung und zur Förderung des Gemeinschaftslebens. Vorgesehen sind unter anderem der Ausbau des ÖPNV, die Sanierung des Bolzplatzes, der Umbau des Spielplatzes sowie eine Neugestaltung der Ortsmitte – umzusetzen bis 2035.

Mehr als 15 Monate nach dem Beschluss möchte die CDU-Fraktion nun gemeinsam mit der Verwaltung Bilanz ziehen und die nächsten Schritte transparent machen. „Das Dorfentwicklungskonzept ist das Ergebnis eines langen und intensiven Beteiligungsprozesses. Die Eggerscheidter haben viel Energie investiert – sie freuen sich natürlich darauf zu hören, wie es weitergeht“, so Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Erste Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, etwa die Errichtung von Hochbeeten am Jugendtreff. Die CDU-Fraktion hat die Verwaltung um einen Sachstandsbericht gebeten, der aufzeigt, welche weiteren Schritte bereits eingeleitet wurden, welche Fördermittel beantragt oder bewilligt wurden und wie der Umsetzungszeitplan für die kommenden Jahre aussieht. „Die Bürgerinnen und Bürger wollen wissen, in welcher Reihenfolge die Maßnahmen angegangen werden und wann mit sichtbaren Ergebnissen zu rechnen ist. Das ist eine berechtigte Erwartung nach so einer intensiven Planung“, sagt Tatjana Pfotenhauer, CDU-Ratsmitglied für Eggerscheidt und Hösel.

Neben dem Zeitplan interessiert die Fraktion auch, wie die im Konzept vorgesehene fortlaufende Bürgerbeteiligung weitergeführt wird. Und: Kann die Dorfnachbarschafts-App früher als geplant umgesetzt werden, um der Dorfgemeinschaft schon jetzt eine digitale Plattform zu geben? „Gerade bei Fördermitteln lohnt es sich, frühzeitig zu schauen, was realistisch ist. Das schafft Planungssicherheit für alle Beteiligten“, erklärt Michael Droste, Ratsmitglied der CDU-Fraktion.“Eggerscheidt hat eine aktive und engagierte Gemeinschaft. Die hat das Konzept mitentwickelt und wartet jetzt gespannt darauf, dass daraus auch etwas wird. Wir wollen diesen Schwung erhalten“, unterstreicht Peter Thomas, Vorsitzender der CDU Ratingen. Die Fraktion freut sich auf den Bericht der Verwaltung im Bezirksausschuss.