Ehrenamtliches Engagement künftig stärker würdigen

Ratingen. Ob im Sportverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr, in sozialen Einrichtungen, Kirchengemeinden, Hilfsorganisationen, im politischen Ehrenamt oder in vielen weiteren Bereichen: Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens in Ratingen. Die CDU-Fraktion möchte dieses oftmals jahrzehntelange Engagement künftig stärker sichtbar machen und regt deshalb die Einführung eines städtischen Ehrungssystems für besonders verdiente ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger an.

Viele Menschen investieren über Jahre hinweg einen erheblichen Teil ihrer Freizeit für das Gemeinwohl, übernehmen Verantwortung und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft. Nach Auffassung der CDU verdient dieses Engagement eine besondere Anerkennung.

Stefan Heins

„Unsere Stadt lebt vom Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Ob in Vereinen, sozialen Initiativen, im kulturellen Bereich oder bei den Hilfsorganisationen. Überall engagieren sich Menschen oft über Jahrzehnte hinweg für andere. Dieses Engagement verdient nicht nur Dankbarkeit, sondern auch eine sichtbare und angemessene Würdigung“, erklärt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Zwar verfüge die Stadt Ratingen bereits über besondere Auszeichnungen wie die Ehrenbürgerschaft, den Ehrenring oder die Tournose für langjährige Ratsmitglieder. Eine regelmäßig vorgesehene Ehrung für besonders verdiente ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger gebe es bislang jedoch nicht. Die CDU ist überzeugt: Wer sich über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg in besonderer Weise für das Gemeinwohl einsetzt, verdient mehr als einen Blumenstrauß. Außergewöhnliches Engagement verdiene auch eine außergewöhnliche Form der Anerkennung.

Michael Droste

„Viele Menschen leisten Herausragendes für unsere Stadt, ohne dabei im Rampenlicht zu stehen. Genau diesen Bürgerinnen und Bürgern möchten wir mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenbringen. Gleichzeitig kann eine solche Ehrung dazu beitragen, die Bedeutung des Ehrenamtes insgesamt stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken“, ergänzt Michael Droste, Ratsmitglied der CDU-Fraktion.

Mit ihrem Antrag bittet die CDU-Fraktion die Verwaltung, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Dabei soll unter anderem geprüft werden, welche Kriterien für eine Ehrung gelten könnten, wie Vorschläge eingereicht werden können und in welcher Form über die Vergabe entschieden werden soll. Zudem soll untersucht werden, ob Bürgerinnen und Bürger künftig selbst Personen für eine Auszeichnung vorschlagen können und ob eine regelmäßige Verleihung beispielsweise im Rahmen eines Empfangs im Rathaus möglich ist.

„Wir verfügen in Ratingen über eine starke und vielfältige Ehrenamtslandschaft. Mit einem eigenen Ehrungssystem können wir den Menschen, die sich oft über viele Jahre für andere einsetzen, eine besondere Anerkennung zukommen lassen und zugleich ein Zeichen für den hohen Stellenwert des Ehrenamtes in unserer Stadt setzen“, betont Heins abschließend.