Tiefenbroich. Ein entscheidender Meilenstein für die Entwicklung der Neuen Mitte Tiefenbroich ist erreicht: Das marode Gebäude des ehemaligen Restaurants Tiflis wird zurzeit abgerissen. Damit ist der Weg frei für die Neugestaltung des zentralen Areals und die Schaffung eines neuen öffentlichen Raums mit hoher Aufenthaltsqualität. Alteingesessene Tiefenbroicher erinnern sich daran, dass dieses Gebäude gegen über der Sparkasse an der Sohlstättenstraße der ehemalige Konsum war.
Als nächster Schritt soll im Rahmen eines Reallabors gemeinsam mit Architekturstudentinnen und -studenten aus Düsseldorf erprobt werden, wie der neue Platz künftig gestaltet und genutzt werden kann. Dabei werden verschiedene Ideen und Gestaltungselemente zunächst provisorisch umgesetzt und für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar gemacht.
Anschließend sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Ihre Anregungen und Erfahrungen sollen in die weitere Planung einfließen. Auf dieser Grundlage können die konkreten Planungen für die Neue Mitte Tiefenbroich entwickelt werden.
Die CDU-Ratsvertreter für Tiefenbroich, Ina Bisani und Wolfgang Diedrich, begrüßen den nun erreichten Fortschritt: „Wir bedanken uns bei der Verwaltung, dass sie den Abriss des maroden Gebäudes jetzt ermöglicht hat und sich mit großem Engagement für die Entwicklung der Neuen Mitte einsetzt. Wir sind überzeugt, dass ein attraktiver und lebendiger neuer Mittelpunkt wichtige Impulse für das Zusammenleben in Tiefenbroich geben wird.“
Eine hohe Aufenthaltsqualität ist dabei ein entscheidender Faktor für die Attraktivität eines Stadtteils. Wo Menschen sich gerne aufhalten, entstehen Begegnungen, Verweildauer und letztlich auch neue Chancen für Handel, Gastronomie und weitere Angebote. Die Neue Mitte kann damit weit mehr werden als nur ein neu gestalteter Platz, sie kann zu einem lebendigen Treffpunkt und einem identitätsstiftenden Mittelpunkt für ganz Tiefenbroich werden.
„Jetzt bietet sich die große Chance, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Ort zu entwickeln, der zu Tiefenbroich passt und von den Menschen vor Ort angenommen und mit Leben gefüllt wird“, so Bisani und Diedrich.

