Baumschutz nicht gewünscht

Auch im Haupt- und Finanzausschuss lehnte die Mehrheit die Einrichtung eines interfraktionellen Arbeitskreises ab, der sich auf Antrag der GRÜNEN mit den Möglichkeiten des Baumschutzes auf privaten Flächen beschäftigen sollte.
„Ein größerer Baum hat jetzt in Zeiten des Klimawandels für die Allgemeinheit eine hohe Bedeutung als CO2-Speicher, Sauerstoffproduzent, Lebensraum für Vögel und Insekten der in der hoch versiegelten Stadt Bürgerinnen und Bürgern Schatten, Feuchtigkeit und Kühlung spendet,“ so Edeltraud Bell, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN. „Daher ist auch der mögliche Erhalt von Bäumen in Privatgärten im Sinne der Klimafolgenanpassung von großem Interesse.“
Ratsmitglied Annabell Fugmann weiter: „Frau Maurer, Leiterin der kommunalen Dienste, hat es am Ende eines Vortrags auf den Punkt gebracht: Um die Klimaziele zu erreichen, reicht der städtische Baumbestand nicht aus.“

Die GRÜNEN setzten ihre Hoffnung darauf, unterstützt durch die fachliche Beratung der Verwaltung im interfraktionellen Austausch Maßnahmen zum Baumschutz gemeinsam zu erarbeiten. Niederschwelliger Beratungen, die Schaffung von Anreizen bis hin zu einer Verordnung, die vielleicht nur das Anzeigen einer geplanten Fällung mit einem Beratungsangebot verbindet, sehen die Grünen als möglich an.
Der Zuspruch der Bevölkerung war jedenfalls groß, als die GRÜNEN im Sommer Unterschriften für das Einführen einer Baumschutzsatzung sammelten. Umso größer die Enttäuschung, dass CDU, BU und FDP das Thema jetzt nicht anpacken wollen.

Auf der anderen Seite zeichnet sich eine Mehrheit für den Antrag von GRÜNEN und BU ab, dass die Stadt auf Wunsch Grundstückseigentümern Jungbäume für ihren Garten zur Verfügung stellt. Ob zu einem vergünstigten Preis oder geschenkt, die Konditionen müssen noch geklärt werden. Für die Maßnahme sollen 25.000€ in den Haushalt eingestellt werden. Die Verwaltung wird dazu eine Vorlage erstellen, die auch eine Liste von geeigneten Gartenbäumen enthalten wird. Dies sei zukünftig sehr wichtig, betont Edeltraud Bell: „Denn ein Baum muss widerstandsfähig gegen die zu erwartenden höheren Durchschnittstemperaturen sein und er muss in einen Garten passen, was Größe und Kronenform angeht.“

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