Ratingen. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Ratingen hat sich in seiner konstituierenden Sitzung neu aufgestellt und damit offiziell seine Arbeit für die kommende Legislaturperiode aufgenommen.

In der Sitzung wurden Vorsitz und Stellvertretung gewählt sowie die organisatorischen Grundlagen für die künftige Arbeit des Beirats geschaffen. Damit ist der Beirat damit formell arbeitsfähig und kann seine beratende Rolle gegenüber Politik und Verwaltung wahrnehmen.
Der Beirat versteht sich als fachliches Gremium zur Vertretung der Interessen von Menschen mit Behinderungen und orientiert sich in seiner Arbeit an den Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention. Ziel ist es, gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu stärken und Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken – in der Stadtentwicklung, im sozialen Bereich sowie bei weiteren kommunalen Vorhaben.
„Uns ist wichtig, dass Menschen mit Behinderungen frühzeitig einbezogen werden und ihre Perspektiven selbstverständlich in Entscheidungen einfließen“, betont die neu gewählte Vorsitzende Kirsten Gerding. „Die UN-Behindertenrechtskonvention ist dabei für uns eine wichtige Orientierung: Sie macht deutlich, dass Teilhabe ein Menschenrecht ist – und kein freiwilliges Extra.“
Für die Startphase hat sich der Beirat vorgenommen, seine Arbeit strukturiert aufzubauen und in engem Austausch mit der Stadtverwaltung, der Politik sowie relevanten Akteurinnen und Akteuren zu stehen. Der konstruktive Dialog und eine sachorientierte Zusammenarbeit sollen die Grundlage für eine wirksame Beteiligung bilden.
Der Beirat wird sich in den kommenden Monaten schrittweise in die laufenden Themen einarbeiten und seine inhaltlichen Schwerpunkte weiterentwickeln. Sie erreichen den Beirat unter der E-Mail-Adresse: info@beirat-ratingen.de
