Ratingen. Die Bürger-Union Ratingen setzt sich für eine bessere und sicherere Nutzung des Radwegs entlang der Fritz-Bauer-Straße zwischen Lintorf und Ratingen ein. Mit einem Haushaltsantrag fordert die Fraktion, die Beleuchtung des westlichen Radwegs im Haushalt 2027 zu berücksichtigen und gleichzeitig die bereits zugesagte Verkehrsregelung für die Nutzung in beide Richtungen endlich umzusetzen.
Die Beleuchtung des Radwegs war bereits im Jahr 2020 beschlossen worden. Bei der Sanierung der Strecke wurden sogar bereits Leerrohre und Fundamente für die spätere Installation vorbereitet. Dennoch ist die Beleuchtungsanlage bis heute nicht realisiert worden.
„Eine Beleuchtung trägt wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, zur Stärkung des Radverkehrs sowie zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität bei. Sie verbessert zudem das subjektive Sicherheitsgefühl der Nutzerinnen und Nutzer. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll und wirtschaftlich, die bereits vorhandene Infrastruktur zu nutzen und nach der Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel zu realisieren“, so Angela Diehl, 1. stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bürger-Union Ratingen.
„Die Stadt hat bereits in die Infrastruktur investiert. Wenn Leerrohre und Fundamente schon vorhanden sind, sollte die Beleuchtung auch umgesetzt werden können. Das wäre technisch unkompliziert und mit überschaubaren Kosten möglich“, betont Detlev Czoske, Ratsmitglied der Bürger-Union für den Stadtteil Lintorf.
Neben der fehlenden Beleuchtung kritisiert die Fraktion auch, dass eine von der Verwaltung angekündigte Änderung der Verkehrsführung bislang nicht umgesetzt wurde. Demnach sollte der westliche Radweg künftig in beide Richtungen befahrbar sein, während der östliche Weg ausschließlich dem Fußgängerverkehr vorbehalten bleibt.
„Dass diese zugesagte Regelung immer noch nicht umgesetzt ist, sorgt bei vielen Nutzern des Radwegs für Unverständnis. Hier erwarten wir jetzt eine zeitnahe Umsetzung durch die Verwaltung“, so Diehl und Czoske abschließend.
