CDU Ratingen. Der Hölenderweg in Eggerscheidt ist auf dem Abschnitt zwischen Heckenweg und Zu den Höfen als Einbahnstraße ausgewiesen und für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben. Die Straße wird täglich von Anwohnern, Fußgängern und Radfahrenden genutzt – ein ruhiger Wohnbereich, in dem Sicherheit und Übersichtlichkeit besonders wichtig sind.
Aus der Nachbarschaft kommen allerdings seit einiger Zeit Hinweise, dass die Einbahnstraßenregelung vor allem in Höhe der Gaststätte „Kessel am Pött“ nicht immer beachtet wird. Gelegentlich fahren Kraftfahrzeuge den Abschnitt entgegen der vorgeschriebenen Richtung – und das kann für Radfahrer, die die freigegebene Gegenrichtung nutzen, sowie für Fußgänger ungemütlich werden. Die CDU-Fraktion hat die Verwaltung daher gebeten, sich die Situation anzuschauen und zu prüfen, ob die Beschilderung verbessert werden kann.
„Wir reden hier nicht von einem großen Problem, aber es ist eines, das sich lösen lässt. Wenn die Schilder nicht gut genug wahrgenommen werden, können wir das ändern – und das sollten wir auch“, sagt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Tatjana Pfotenhauer, CDU-Ratsfrau für Eggerscheidt und Hösel, kennt die Situation vor Ort gut: „Der Hölenderweg ist ein typischer Wohnweg, auf dem Kinder Rad fahren und Familien spazieren gehen. Dass der reibungslos und sicher funktioniert, liegt uns am Herzen.“
Konkret bittet die Fraktion die Verwaltung zu prüfen, ob Standort, Größe oder Sichtbarkeit der vorhandenen Schilder verbessert werden können und ob ergänzende Fahrbahnmarkierungen sinnvoll wären. Auch die Parksituation in dem Bereich soll mit in den Blick genommen werden. Zusätzlich fragt die Fraktion, ob der Kommunale Ordnungsdienst die Einhaltung der Regelung gelegentlich stichprobenartig kontrollieren könnte.
Michael Droste, CDU-Ratsherr, bringt es auf den Punkt: „Manchmal reichen kleine Verbesserungen, um eine Situation deutlich sicherer zu machen. Wir sind gespannt auf die Einschätzung der Verwaltung.“ Robin Langer, CDU-Ratsherr und Vorsitzender der CDU Hösel/Eggerscheidt, ergänzt: „Neben der Beschilderung kann auch eine gelegentliche Präsenz des Ordnungsdienstes helfen – das ist kein großer Aufwand, hat aber eine spürbare Wirkung.“
„Eggerscheidt ist ein Wohngebiet, in dem sich die Menschen kennen und aufeinander achten. Wir wollen, dass das auch auf der Straße so bleibt – sicher und entspannt“, so Peter Thomas, Vorsitzender der CDU Ratingen. Das Ergebnis der Prüfung soll dem Bezirksausschuss Hösel/Eggerscheidt vorgelegt werden.

