Erster Bauabschnitt im Düsseltal auf der Zielgeraden

Kreis Mettmann. Gute Nachrichten aus dem Düsseltal: Die Brückenarbeiten kommen gut voran. Die alten Bauwerke sind bereits abgerissen, die Bodenarbeiten für die neuen Brücken zum Großteil erledigt. In den kommenden Wochen stehen Betonarbeiten sowie die Installation der neuen Elemente auf dem Programm. „Im bisherigen Verlauf der Bauarbeiten kam es aufgrund des Wetters und der schwierigen Logistik durch die beengten örtlichen Verhältnisse zu geringfügigen Verzögerungen“, erklärt Marvin Bückmann vom Hoch- und Tiefbauamt des Kreises Mettmann. „Momentan gehen wir davon aus, dass alle drei Brückenbauwerke bis Ende August fertiggestellt werden.“ Sobald das der Fall ist, kann der Abschnitt des neanderland STEIGs zwischen Stipsteich und Diepensiepen/Groß Poth wieder freigegeben werden.

Eine aus Kreissicht weitere gute Nachricht: Auch die Ausschreibung des Neubaus der vierten Brücke im Düsseltal war erfolgreich. Das Unternehmen setzt die Arbeiten direkt im Anschluss an die aktuelle Maßnahme fort und erneuert den Übergang in Höhe Düsselberg, der seit einiger Zeit durch ein Gerüst gesichert ist. Die aktuelle Umleitung über die Düsselberger Straße bleibt in dieser Zeit bestehen. Die Bauarbeiten sollen bis zu den Herbstferien dauern. In dieser Zeit bleibt der neanderland STEIG im Bereich der neuen Brückenbaustelle gesperrt. Erholungssuchende können dann jedoch über den Bereich Diepensiepen/Groß Poth wieder durch das Düsseltal in Richtung Stipsteich spazieren, voraussichtlich ab Anfang September.

„Mit dem Neubauprojekt haben wir einen wichtigen Abschnitt des Wanderwegenetzes nachhaltig gesichert und für die kommenden Jahrzehnte zukunftsfähig gemacht“, erklärt Marvin Bückmann weiter. Die alten Holzbrücken waren in die Jahre gekommen und mussten aus Gründen der Standsicherheit vollständig durch Stahlkonstruktionen mit Holzgeländern ersetzt werden. „Durch diese Bauweise kann eine deutlich höhere Dauerhaftigkeit und langfristige Nutzungssicherheit gewährleistet werden, während sich die Bauwerke weiterhin harmonisch in die naturnahe Umgebung des Düsseltals einfügen.“

Die Durchführung der Arbeiten ist bewusst für das Frühjahr und den Sommer beziehungsweise Herbst vorgesehen. In den Wintermonaten wäre die Maßnahme aufgrund der typischerweise höheren Wasserstände der Düssel deutlich schwieriger umzusetzen gewesen, da teilweise direkt im Gewässerbereich gearbeitet werden muss. „Aus diesem Grund sind wir auch sehr glücklich darüber, dass die vierte Brücke direkt im Anschluss erneuert wird – sonst hätten wir den neanderland STEIG unter Umständen im kommenden Jahr erneut sperren müssen“, erklärt Marvin Bückmann.