IHK plädiert für Freigabe des Seitenstreifens der A3

„Die A3 ist nach wie vor ein Nadelöhr im IHK-Bezirk Düsseldorf. Zuletzt waren dort täglich 120.000 Fahrzeuge unterwegs, davon allein 11.000 Lkw. Dabei ist die Autobahn nur für 115.000 Fahrzeuge ausgelegt. Der Ausbau ist daher sinnvoll, die Frage ist nur, in welcher Form“, erklärt Thomas Vieten, Verkehrsreferent der IHK Düsseldorf.

Die IHK plädiert gemeinsam mit den IHK-Ausschüssen Langenfeld-Monheim sowie Verkehr und Logistik in Sachen Ausbau der A3 auch zu prüfen, ob die temporäre Freigabe des Seitenstreifens, also drei dauerhaft nutzbare Fahrspuren plus eine weitere bei viel Verkehr, ebenfalls eine bedarfsgerechte Verkehrsqualität ermögliche. Vorteil dieser Variante wären ein geringerer Eingriff in die Natur und gegebenenfalls geringere Baukosten sowie eine schnellere Planung.

Foto: jürgen Hillebrand

Mit diesem Vorschlag hat sich die IHK kürzlich an politische Entscheidungsträger und die Straßenbauverwaltung gewandt, um dem Interesse der Wirtschaft am Ausbau der A3 Nachdruck zu verleihen. Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) geht in seiner Antwort davon aus, dass auf der A3 bereits 2024 das Vor-Pandemie-Niveau deutlich überschritten werde. „Corona und Homeoffice werden das Verkehrsaufkommen wohl nicht nachhaltig reduzieren. Insbesondere der Güterverkehr wächst stark“, so Vieten. Im Abschnitt zwischen Ratingen-Ost und Mettmann schaffe man aktuell die Voraussetzungen für eine temporäre Freigabe des Seitenstreifens, wie sie zwischen Mettmann und Hilden bereits umgesetzt worden sei. Von Hilden bis Leverkusen prüfe man deren Machbarkeit. Ziel bleibe jedoch – auch aus Gründen der Verkehrssicherheit – der achtstreifige Ausbau der A3. „Die Freigabe des Seitenstreifens wird also nur übergangsweise eingerichtet, um die Kapazität der A3 schneller zu erhöhen. Grundsätzlich begrüßt die Wirtschaft dieses Vorgehen, bittet aber BMVI und Autobahn GmbH, die praktischen Erfahrungen aus der Freigabe des Seitenstreifens auch zu nutzen, um abzuwägen, inwiefern der geplante achtstreifige Ausbau der A3 gegenüber der 3+1-Variante zusätzliche Vorteile erwarten lässt“, so Vieten abschließend.

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