Lintorfer Norden – Vom Energie-Modellprojekt profitieren

Ratingen. Die Stadt Ratingen erstellt ein nachhaltiges Energiekonzept für ein ausgewähltes Gebiet in Lintorf. Ziel ist es, alle Möglichkeiten auszuloten, um den Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen in dem Modellquartier rund um das Schulzentrum Lintorf an der Duisburger Straße zu senken. Dabei sind die Projektträger, die Stadt Ratingen und die Stadtwerke, auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, die in dem Quartier leben und arbeiten. Diese werden in Kürze dazu angeschrieben, eine öffentliche Auftakt-Infoveranstaltung ist für Mitte November geplant.

Der Ansatz ist ganzheitlich. Bei einem sogenannten Quartierskonzept steht die Energieeffizienz der gesamten Infrastruktur sowie der Gebäude, vom Einzelhaus bis hin zu Gebäudegruppen, im Mittelpunkt der Betrachtung. Für die Konzeption haben Stadt und Stadtwerke die Ingenieurskooperation ESN, IPP ESN Power Engineering und Klimawerk beauftragt, die bereits für mehrere Städte und Gemeinden derartige Konzepte erstellt und begleitet hat. Das Projekt wird durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit 65 Prozent gefördert.

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung des Projektes ist, dass auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in den Prozess mit eingebunden werden. Daher werden alle Eigentümer und Bewohner des Quartiers, das im Norden durch die Brandsheide, im Westen, Süden und Osten durch den Breitscheider Weg begrenzt ist, demnächst mit der Einladung zur Info-Veranstaltung Fragebögen erhalten. „Es wäre toll, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen würden“, sagt Bürgermeister Pesch. „Je mehr Antworten wir bekommen, desto passgenauer können wir das Konzept gestalten.“

Fragen wie diese sollen im Rahmen des Konzeptes beantwortet werden: Wer sind die größten Energieverbraucher in dem Quartier? Wo liegen die Potenziale für Energieeinsparung und -effizienz bei den Gebäuden? Besteht die Möglichkeit, über ein Nahwärmenetz die Häuser im Quartier mit Wärme zu versorgen? Welcher Energieträger soll dabei eingesetzt werden? Wie werden sich die Energiekosten der Gebäude zukünftig entwickeln? Sind mögliche Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs wirtschaftlich? Welche Fördermittel stehen zur Verfügung?

Mit diesen Informationen werden dann konkrete Maßnahmenvorschläge erarbeitet und in den öffentlichen Veranstaltungen zur Diskussion gestellt. Im besten Fall werden dann Maßnahmen beschlossen und umgesetzt, und zwar auch das noch unter Expertenbegleitung. „Das besondere an den Quartierskonzepten ist, dass auch die Umsetzung im Rahmen des sogenannten Sanierungsmanagements gefördert wird“, sagt Projektleiter Michael Knitter.

Für Rückfragen stehen Michael Knitter, Telefon 0171-95687946, E-Mail knitter@esn.de, oder Christine Ferreira vom Planungsamt der Stadt Ratingen, Telefon 02102-5506132, E-Mail christine.ferreira@ratingen.de, zur Verfügung.

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