Die Mobilfunkversorgung in Ratingen-Homberg ist 2026 trotz offizieller Abdeckungskarten in der Praxis lückenhaft – die hügelige Topografie sorgt für Abschattungen, instabile Signale und teils komplette Funklöcher, die in Gebäuden noch stärker spürbar werden. Der jüngste Schmorbrand an der Trafostation der Christian-Morgenstern-Schule mit großflächigem Stromausfall hat diese Schwachstelle drastisch offengelegt: Als Festnetz, Internet und TV ausfielen, hätte Mobilfunk die Ausweichlösung sein müssen – war aber vielerorts nicht zuverlässig verfügbar. Um digitale Teilhabe, Homeoffice-Fähigkeit, Standortqualität und vor allem Sicherheit zu gewährleisten, braucht es eine gezielte Netzverdichtung, etwa über unauffällige Smart Cells an bestehender Infrastruktur wie Laternenmasten, idealerweise mit Glasfaseranbindung („Fiber-to-the-Pole“). Auf diesen Handlungsbedarf zielt ein FDP Antrag ab, der die Schließung der Versorgungslücken und den krisenfesten Ausbau eines flächendeckenden, resilienten Mobilfunknetzes in Homberg konkret einfordert.

