„Projekt Korrekt“: Verkehrssicherheit zu Fuß und auf dem Rad

Am Mittwoch, 8. April 2026, haben zahlreiche Einsatzkräfte der Kreispolizeibehörde Mettmann einen Schwerpunkteinsatz zur Verkehrssicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern in den Städten Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein durchgeführt.

Im Rahmen des Konzepts „Projekt Korrekt“ war die Polizei in der Zeit von 7:30 bis 14 Uhr aktiv. Unterstützt wurden die Expertinnen und Experten der Direktion Verkehr von Polizistinnen und Polizisten des Streifendiensts sowie von Kräften der Wuppertaler Bereitschaftspolizei.

Die Einsatzkräfte führten zahlreiche konstruktive Präventionsgespräche. In 213 Fällen mussten sie das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmenden ahnden. Hierbei richteten sich 60 Maßnahmen gegen Fußgängerinnen und Fußgänger oder Radfahrende und 62 gegen Kraftfahrzeugführerinnen und -führer. Zusätzlich wurde 85 Verwarngelder ausgesprochen und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen gefertigt.

In Ratingen stellten die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten 27 Fuß- und Radverstöße fest. Hierbei wurde in 14 Fällen die Verkehrsflächennutzung missachtet. Bei drei Radfahrenden wies das Fahrrad oder Pedelec technische Mängel auf. Bei acht Kraftfahrzeugführerinnen und -führern wurden Fehler beim Abbiegen oder sonstige verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt und geahndet.

Was ist „Projekt Korrekt“?

„Projekt Korrekt“ wurde 2012 initiiert und soll Verkehrsunfälle mit Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern reduzieren. Die sogenannten „schwachen“ Verkehrsteilnehmenden haben keine „Knautschzone“ und sind deshalb besonders gefährdet, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt zu werden. Bei Fahrradunfällen zählen zu den bekannten Ursachen das Benutzen der falschen oder verbotenen Fahrbahn, das Nichtbeachten des Rechtfahrgebots und unvorsichtiges Einfahren in den Verkehrsraum. Fußgängerinnen und Fußgänger überqueren hingegen oft Fahrbahnen, ohne auf den Verkehr zu achten oder verwenden dafür nicht die vorgesehen Ampeln oder Überwege. Die Ablenkung durch die Nutzung von Handys ist weiterhin eine häufige Unfallursache bei allen Verkehrsteilnehmenden.

Der Schwerpunkt des Projekts sind Kommunen mit erhöhtem Fahrradverkehr.