Seniorenrat befasst sich mit dem Thema Hitzeschutz

Ratingen. „Nach dem Sommer ist vor dem Sommer“ – der Seniorenrat der Stadt Ratingen berät in seiner nächsten Sitzung über Hitzeschutz, Klimaanpassung und den Antrag der SPD-Fraktion, Seniorentreffs zu kühlen Orten umzuwandeln. Die Sitzung beginnt am Montag, 7. September, um 10 Uhr im Ratssaal des Rathauses (Minoritenstraße 2-6). Die Sitzung ist öffentlich, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste sind herzlich willkommen.

Der Seniorenrat blickt vorausschauend auf die Herausforderungen durch extreme Wetterlagen. Gerade ältere Menschen sind von langanhaltenden Hitzeperioden gesundheitlich besonders betroffen. Der Seniorenrat möchte daher frühzeitig Maßnahmen diskutieren, wie der Hitzeschutz im Stadtgebiet weiter verbessert werden kann. Dieser Tagesordnungspunkt steht auch in direktem Zusammenhang mit einem aktuellen Antrag der SPD-Fraktion, der fordert, bestehende Seniorentreffs in „kühle Orte“ umzuwandeln.

Der Seniorenrat betont in diesem Zuge, dass er sämtliche politischen Bestrebungen im Rat der Stadt nachdrücklich unterstützt, die den Klimawandel und den Hitzeschutz aktiv zum Thema machen und konkrete Verbesserungen für die Bürger anstoßen. Denn die Realität zeige, dass weder die Bausubstanz noch die Innenausstattung der meisten Begegnungsstätten auf den Klimawandel ausreichend vorbereitet seien.

„Viele der Räume heizen sich stark auf. Wenn wir Seniorentreffs verlässliche ‚kühle Orte‘ nennen wollen, müssen wir daher dringend über Isolierung, Beschattung und Klimatechnik sprechen“, so der Seniorenrat. „Da ist noch viel zu tun. Wir begrüßen es daher sehr, dass die SPD diesen wichtigen Impuls gesetzt hat und die Politik das Thema parteiübergreifend vorantreibt.“

Neben diesem Schwerpunkt stehen weitere wichtige kommunale Themen auf der Agenda, die das Leben von Seniorinnen und Senioren in Ratingen betreffen. Die Verwaltung wird darüber hinaus das Haltestellenkonzept vorstellen, wonach alle Haltestellen im Stadtgebiet nach und nach barrierefrei umgestaltet werden.

Gäste haben während und nach der Sitzung die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich aus erster Hand über die Arbeit des Gremiums zu informieren. Eine vorherige Anmeldung ist für den Besuch nicht erforderlich. Die Tagesordnung ist auf den Seiten der Stadt über das Ratsinformationssystem abrufbar.