Verkehrssicherheit auf der Meiersberger Straße

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ratingen hat den Bürgermeister gebeten, sich mit Blick auf die Verkehrssituation auf der Meiersberger Straße zwischen Ratingen und Wülfrath aktiv einzubringen und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu prüfen.

In dem genannten Streckenabschnitt wurden bereits verkehrsregelnde Maßnahmen wie die Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h sowie ein Überholverbot angeordnet und entsprechend ausgeschildert. Gleichwohl erreichen die SPD-Fraktion vermehrt Hinweise aus der Bürgerschaft, dass diese Regelungen in der Praxis häufig nicht eingehalten werden und es dadurch weiterhin zu gefährlichen Situationen kommt.

„Die bestehenden Regelungen sind richtig und wichtig, werden aber offensichtlich zu oft missachtet. Das können wir so nicht hinnehmen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Christian Wiglow.

Ein besonders schwerwiegender Vorfall unterstreicht nach Ansicht der SPD-Fraktion den Handlungsbedarf: In der vergangenen Woche kam es auf der Meiersberger Straße bei einem Überholmanöver zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorroller, bei dem beide Fahrer schwer verletzt wurden.

„Dieser Unfall zeigt auf tragische Weise, welche Konsequenzen Regelverstöße im Straßenverkehr haben können. Wir müssen alles daransetzen, solche Ereignisse künftig zu verhindern“, so Hubert Gamsjäger, sachkundiger Bürger aus Homberg.

Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion die Verwaltung, in Abstimmung mit der Landrätin des Kreises Mettmann, weitergehende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu prüfen und umzusetzen. Hierzu zählen insbesondere:

die Prüfung und möglichst zeitnahe Einrichtung einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage,

der verstärkte Einsatz mobiler Geschwindigkeitsmessungen (Blitzer), sowie

regelmäßige Kontrollen zur Durchsetzung des bestehenden Überholverbots.

„Mehr Kontrollen und eine konsequente Durchsetzung der Regeln sind aus unserer Sicht unerlässlich, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu verbessern“, betont Christian Wiglow abschließend.

Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung um eine zeitnahe Rückmeldung zu den eingeleiteten beziehungsweise geplanten Maßnahmen.