Wichtige Ratsbeschlüsse im Überblick

Der Rat der Stadt hat sich in seiner Sitzung am 14. April 2026 mit einer Reihe von Punkten befasst, die sich auf das gesellschaftliche Leben in Ratingen spürbar auswirken werden – vom städtischen Haushalt 2026/2027 über Schulbauprojekte bis hin zur Verwaltungsmodernisierung. Die folgende Zusammenfassung liefert eine Auswahl wichtiger Entscheidungen mit kurzen Erläuterungen. Ausführlichere Informationen zu den angesprochenen Themen gibt es unter www.ratingen.de, sei es in Form ausführlicherer Pressemitteilungen oder von originalen Beratungsunterlagen im Ratsinfosystem.

Dr. Karl Mühlsiepen als neues Ratsmitglied verpflichtet

Bürgermeister Patrick Anders verpflichtete ein neues Ratsmitglied zur Wahrnehmung seiner Aufgaben nach bestem Wissen und Können, zur Beachtung des Grundgesetzes, der Verfassung des Landes und aller übrigen Rechtsvorschriften sowie zur Pflichterfüllung zum Wohle der Gemeinde. Dr. Karl Mühlsiepen von der Gruppe der Linken war für Maximilian Erdmann nachgerückt, der sein Mandat niedergelegt hatte.

Sabine Klocke einstimmig zur Beigeordneten gewählt

Sabine Klocke wurde einstimmig zur Beigeordneten gewählt. Im Verwaltungsvorstand wird sie künftig zuständig sein für die Fachbereiche Jugend und Schule, Personal und Organisation. Die langjährige Leiterin des Ratinger Jugendamtes setzte sich im Bewerbungsverfahren gegen 30 Mitbewerber durch – aufgrund ihrer ausgeprägten Praxiserfahrung sowie ihrer bereits unter Beweis gestellten Führungs- und Kommunikationskompetenz.

Satzungsbeschluss für B-Plan ehemaliges Goldkuhle-Gelände

Mit dem Satzungsbeschluss durch den Rat hat der Bebauungsplan H 391 „Östlich Bahnhofstraße / Hugenpoter Busch“ die letzte politische Hürde genommen. Er schafft die Voraussetzung für die Neubebauung des ehemaligen Goldkuhle-Geländes in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Hösel. Dort entsteht in den nächsten Jahren ein neues Quartier mit rund 230 Wohneinheiten, einer neuen Kita und einem kleinen Supermarkt zur Nahversorgung.

„Ratingen lernt schwimmen“

Mit dem Projekt „Ratingen lernt schwimmen“ will die Stadt Ratingen dafür sorgen, dass wieder mehr Kinder (besser) schwimmen lernen. Damit soll eine Besorgnis erregende, bundesweite Entwicklung der letzten Jahre, nämlich, dass die Schwimmfähigkeit von Kindern kontinuierlich sinkt, gestoppt bzw. umgekehrt werden. Da die Ursachen hierfür vielfältig sind, setzt auch das Ratinger Projekt an mehreren Stellen an und will möglichst alle Akteure, die einen Beitrag zur Verbesserung leisten können, ins Boot holen.

Ein wichtiges Element besteht darin, die Assistenz beim Schwimmunterricht von Grundschulen sicherzustellen. Vielfach fällt dieser Unterricht aus, weil die vorgeschriebene Doppelaufsicht nicht sichergestellt werden kann. Hier sollen nun Ratinger Vereine helfen, indem sie eine qualifizierte Schwimmassistenz zur Verfügung stellen. Die entsprechende Qualifizierung von Lehrkräften ist ein weiteres Projekt-Element, ebenso wie Ferien-Intensivkurse und Förderschwimmunterricht im offenen Ganztag. Das Projekt soll 2027 anlaufen, der Rat stellte jetzt die erforderlichen Mittel von 80.000 Euro pro Jahr (für die geplanten Maßnahmen und eine Projektleitung) zur Verfügung.

Kulturprogramm 2026/2027 beschlossen

Ein schönes und abwechslungsreiches Kulturprogramm für die Spielzeit 2026/2027 beschloss der Rat der Stadt. Wie immer werden verschiedene Abos mit Genre-Schwerpunkten angeboten. Mit dem Theater-Abo „Zeitlos: Klassik bis jetzt“ wird man beispielsweise die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, eine bemerkenswerte Bühnenadaption des Klassikers „Moby Dick“ oder „22 Bahnen“ nach dem Bestseller von Caroline Wahl sehen können. Es gibt wieder ein Theater-Abo „Komödie“, ein Kabarett-Abo (unter anderem mit Onkel Fisch und Florian Schröder), ein Kindertheater- und ein Musik-Abo sowie Veranstaltungsreihen im Freizeithaus West und im Medienzentrum (unter anderem Sunday Jazz). Die größeren Veranstaltungen könnten teilweise im Stadttheater stattfinden, sie sind aber so konzipiert, dass sie auch in der Stadthalle gespielt werden können, falls die Generalsanierung des Theaters weiter ihre Tücken hat.

„Jetzt-und-immer“-Festival wird weiter gefördert

Der Rat legte ein Bekenntnis zur Fortführung des „Jetzt-und-immer“-Festivals ab, indem er zum einen den städtischen Zuschuss für das Festival am Grünen See 2025 rückwirkend erhöhte und zum anderen die finanzielle Förderung der kommenden Festivals 2026 und 2027 zusicherte. Das „Jetzt-und-immer“-Festival, das von einem jungen Ratinger Team seit 2019 durchgeführt wird, hat sich als interessantes Musik-Event für ein junges Publikum etabliert. Nach dem auch wirtschaftlich starken Festival 2024 hatte die Stadt ihren Zuschuss für 2025 von 10.000 auf 5.000 Euro halbiert. Doch dann wurden im letzten Jahr überraschend 1.500 Tickets weniger als im Vorjahr verkauft, zudem waren Bundesfördermittel ausgelaufen, so dass die Abrechnung ein Minus von 45.000 Euro ergab. Dieses mildert die Stadt nun ab, indem der Zuschuss nachträglich um 10.000 Euro erhöht wird. Für 2026 und 2027 stellt die Stadt jeweils 10.000 Euro Zuschuss zur Verfügung und jeweils weitere 10.000 in Aussicht, falls wieder Verluste ausgewiesen werden.

Grünes Licht für Verwaltungsmodernisierung

Modern, zukunftssicher, bürger- und service-orientiert – so soll die Stadtverwaltung sein. Wie das nachhaltig erreicht werden soll, ist Gegenstand eines umfassenden Modernisierungskonzepts, für das der Rat jetzt grünes Licht gegeben hat. Damit einher ging die Schaffung von rund 20 neuen Stellen in verschiedenen Bereichen der Verwaltung, die den Prozess durchführen sollen. Es geht dabei darum, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Leistungsfähigkeit, Effizienz, Bürgerorientierung und Zukunftsfähigkeit der Stadtverwaltung Ratingen zu stärken. Digitalisierungsprozesse spielen dabei ebenso eine zentrale Rolle wie Organisationsfragen und Personalmanagement. Auch die Anwendung von künstlicher Intelligenz in der Verwaltungsarbeit soll im Rahmen des Modernisierungsprozesses untersucht werden.

„Jugend stärken“ bis 2028 verlängert

Seit mehreren Jahren bietet die Stadt Ratingen gemeinsam mit der Diakonie das Programm „Jugend stärken – Brücken in die Eigenständigkeit“ an. Das Programm richtet sich an junge Menschen im Alter von 14 bis einschließlich 26 Jahren, die nicht in der Lage sind, selbständig zu leben, einen Haushalt zu führen, ihre Finanzen zu regeln sowie von Wohnungskündigungen und prekären Wohnverhältnissen betroffen sind, dabei aber keine Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe oder Sozialleistungen (mehr) erhalten. Das Programm wird mit 40 Prozent vom Europäischen Sozialfonds gefördert, nach einem aktuellen Beschluss auch über die bislang bekannte Laufzeit bis 2027 hinaus. Der Rat beschloss daher vorbehaltlich einer weiteren Bezuschussung die Verlängerung des Programms um ein Jahr.

Spielplatzausbau bis 2030 beschlossen

Der Rat brachte den Spielplatzausbau für die Jahre 2026 bis 2030 auf den Weg. Das Programm umfasst 45 Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2,7 Millionen Euro. Unter diversen kleineren Maßnahmen, die etwa nur den Austausch einzelner Spielgeräte vorsehen, gibt es auch mehrere Neubauprojekte, bei denen Spielplätze vollkommen neugestaltet werden. Das sind etwa die Standorte Straßburger Straße und Sandstraße, der Wasserspielplatz im Grünzug West, der Bolzplatz an der Dieselstraße, der Spielplatz am Hasenbrucher Weg in Breitscheid-Nord und diverse Spielflächen im Erholungspark Volkardey. Nach dem bewährten Ratinger Beteiligungsmodell dürfen die Kinder und Jugendlichen, welche die neuen Spielplätze nutzen sollen, schon bei der Planung mitreden.

Neuer Abenteuerspielplatz und Grundschulerweiterung auf den Weg gebracht

Eine Sonderstellung unter den städtischen Spielplätzen nimmt der Abenteuerspielplatz in Ratingen-West ein – nicht nur wegen seiner speziellen Ausrichtung und seiner schieren Größe, sondern auch, weil dieser bereits in Kürze an einem anderen Standort komplett neu gebaut wird. Dazu fasste der Rat gleich zwei wegweisende Beschlüsse. Zum einen stellte er die Mittel in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Zum zweiten wurde die Aufstellung des erforderlichen Bebauungsplans beschlossen. Der B-Plan „Erfurter Straße“ regelt dabei den Bau des Abenteuerspielplatzes auf einer Wiesenfläche in unmittelbarer Nachbarschaft des aktuellen Standorts. Dieser wiederum wird für den Neubau eines Grundschulneubaus zur Erweiterung der benachbarten Astrid-Lindgren-Schule benötigt. Auch für dieses Großprojekt werden durch den neuen B-Plan die Voraussetzungen geschaffen.

Babybegrüßungsbesuche sollen dauerhaft wiederaufleben

Die Willkommensbesuche bei Eltern neugeborener Kinder in Ratingen sollen dauerhaft wiederbelebt werden. Das Baby-Begrüßungsprojekt wurde 2009 eingeführt und lief über viele Jahre mit großem Erfolg. Die Grundidee: Allen Eltern neugeborener Kinder wird ein Babybegrüßungsbesuch angeboten. Dabei brachten die Besucher des Amtes für Jugend und Familie das Elternbegleitbuch mit hilfreichen Informationen für junge Familien und ein kleines Willkommensgeschenk mit. Das Konzept sah vor, dass die Besuche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirkssozialdienstes durchgeführt werden, die auf diese Weise Kontakt zu den Eltern aufnehmen und ganz unverbindlich ihre beratende Unterstützung anbieten konnten.

Während der Corona-Pandemie konnten die Besuche in dieser Form nicht aufrechterhalten werden, und anschließend konnten sie aufgrund der angespannten Personalsituation im Bezirkssozialdienst nicht wieder in der ursprünglichen Form aufgenommen werden. Das Modell wurde so angepasst, dass Eltern angeboten wurde, das Baby-Begrüßungspaket abzuholen. Die Folge war jedoch, dass das Angebot im Gegensatz zu früher deutlich weniger angenommen wurde. Nun lässt es die Personalsituation immer noch nicht zu, zum alten Modell zurückzukehren. Es soll jedoch wieder einen aufsuchenden Charakter erhalten. Dafür wird eine Erzieher-/innen-Stelle geschaffen mit der Aufgabe, die Willkommensbesuche durchzuführen. Die Erfahrungen mit einer entsprechenden Interimslösung seit 2025 waren positiv. Der Rat stimmte dem neuen Modell zu.

Ein Stadtteilplatz für Tiefenbroich

In Tiefenbroich soll ein Stadtteilplatz mit einer besseren Aufenthaltsqualität im Kreuzungsbereich Sohlstättenstraße/Alter Kirchweg entstehen. Voraussetzung dafür ist der Abriss des leer stehenden Gebäudes, in dem früher das Restaurant Tiflis untergebracht war. Dafür stellte der Rat jetzt die erforderlichen Mittel zur Verfügung. Dieser Bereich spielte eine wichtige Rolle bei einer Bürgerbefragung, welche die Stadt im Zuge des „Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ durchgeführt hatte.

Der neue Stadtteilplatz soll ein erster Schritt für die Entwicklung Tiefenbroichs sein. Um dabei die Bürgerinteressen berücksichtigen zu können, wird im Herbst 2026 mit Hilfe der Hochschule Düsseldorf ein so genanntes Reallabor durchgeführt, bei dem wichtige Elemente eines Platzes testweise im Maßstab 1:1 nachgebildet werden. Die Tiefenbroicher Bürgerschaft wird zu gegebener Zeit eingebunden.

Weichen für neue Sporthallen in Lintorf gestellt

Der Rat stellte wichtige Weichen für die Entwicklung der Lintorfer Sportlandschaft, indem er einer Konzeption zur Errichtung von zwei Dreifach-Sporthallen auf dem Gelände des Schulzentrums den Vorzug gab. Dem zugrunde liegt der Beschluss, die stark sanierungsbedürftige aktuelle Sporthalle nicht zu erhalten, sondern durch den Neubau zweier Hallen zu ersetzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Lintorf erhält moderne Sportstätten auf der Höhe der Zeit. Die Kapazität wird gegenüber heute um eine Halleneinheit erhöht. Es gibt keine Unterbrechung der Sportnutzung. Da zwei Baukörper errichtet werden, kann eine Halle gebaut werden, während der Betrieb in der aktuellen Sporthalle weitergeht. Sobald die neue Halle in Betrieb ist, kann die alte Halle abgerissen und durch einen weiteren Neubau ersetzt werden. Schließlich dürfte diese Neubauvariante trotz geringfügig höherer Baukosten wegen der deutlich höher anzusetzender Nutzungsdauer und der voraussichtlich niedrigeren Betriebskosten langfristig wirtschaftlicher sein.

Schulabschluss-Projekt BOJE wird fortgesetzt

Junge Erwachsene ohne Schulabschluss werden auch 2027 die Möglichkeit haben, den Hauptschulabschluss im zweiten Bildungsweg zu erlangen. Der Rat beschloss die Fortführung des Projektes „Berufsorientierung junger Erwachsener“ (Boje) im kommenden Schuljahr 2025/2026 und stellte die erforderlichen Mittel in Höhe von 364.000 Euro zur Verfügung. Nach Abzug einer erwarteten Landesförderung in Höhe von 130.000 Euro finanziert die Stadt das Projekt also mit 234.000 Euro. Die „Boje“ wird seit 2012 von der Volkshochschule in Kooperation mit dem SkF betrieben und ist inzwischen die einzige Möglichkeit für junge Erwachsene mit schwierigen Schulkarrieren und besonderen Problemlagen, in Ratingen den Schulabschluss nachzuholen.

Deutschland-Ticket Schule wird weiter angeboten

Ratinger Schülerinnen und Schüler können bis zum Ende des Schuljahres 2027/28 ein vergünstigtes Deutschland-Ticket beziehen. Dieses ist stets 20 Euro günstiger als ein normales Deutschland-Ticket. Auch Kinder, die wegen zu geringer Entfernung zwischen Wohnadresse und Schule keinen Anspruch auf Erstattung der Ticketkosten haben, können das Deutschland-Ticket vergünstigt für aktuell 43 Euro im Monat beziehen. Auch die Schulträgerpauschale der Stadt Ratingen wird teurer, sie dürfte inzwischen um rund 50.000 Euro pro Jahr höher liegen, als dies bei einer Rückkehr zum alten Schoko-Ticket der Fall wäre. Gleichwohl beschloss der Rat, das attraktivere Deutschland-Ticket vorerst für zwei weitere Jahre anzubieten.

Hundesteuer steigt moderat

Die Hundesteuer wird ab 2027 moderat angehoben. Wer nur einen Hund hat, bezahlt dann 127 statt bisher 115 Euro pro Jahr. Bei zwei Hunden im Haushalt erhöht sich die Steuer pro Hund von 200 auf 220 Euro, und wer mehr als zwei Hunde hält, muss ab dem nächsten Jahr 275 statt bisher 250 Euro pro Hund bezahlen. Für Hunderassen, die auf der Liste gefährlicher Hunde stehen, sind dann 1.045 Euro fällig (bisher 950 Euro). Es gibt jedoch lediglich 23 „Listenhunde“ in Ratingen. Insgesamt waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 rund 5.600 Hunde in Ratingen gemeldet.

Hochbauamt wird personell gestärkt

Das Hochbauamt wird personell deutlich verstärkt, um das große Investitionsprogramm vor allem im Kita-, Schul- und Sportbereich bewältigen zu können. Das Amt ist aktuell dünn besetzt, während die Aufgaben wachsen. Um diese Schere wieder zu schließen, sind 15 neue Stellen notwendig, deren Einrichtung der Rat einstimmig beschloss. Das Amt bewirtschaftet 430 Bestandsimmobilien, von denen viele in einem Alter sind, in dem umfassende Sanierungen anstehen. Hinzu kommen mehrere Großprojekte im Schul-, Kita- und Sportneubau. Nicht zuletzt werden die Aufgaben nicht nur mehr, sondern auch komplexer, etwa aufgrund steigender Anforderungen zur Energieeffizienz und zum Brandschutz.

Kita-Springerpool wird größer

Die im interkommunalen Vergleich bereits gute Personalsituation im Kita-Bereich soll weiter verbessert werden, indem vier zusätzliche Stellen für den Springerpool geschaffen wurden. Damit will die Verwaltung vor allem verhindern, dass es aufgrund von Krankheitsfällen zu Betreuungsreduzierungen kommt.

Doppelhaushalt 2026/2027 verabschiedet

Der Rat hat den Doppelhaushalt 2026/2027 verabschiedet. Dieser hat ein Volumen von rund 380 Millionen Euro und beinhaltet hohe Investitionen vor allem in Bildung, Infrastruktur, öffentliche Ordnung und Modernisierung. Weil gleichzeitig Belastungen – allen voran die Kreisumlage – außergewöhnlich stark gestiegen sind, können die geplanten Ausgaben nicht ganz durch die Einnahmen gedeckt werden, obwohl auch diese voraussichtlich ein hohes Niveau erreichen werden. Der Haushaltsausgleich kann trotz eines operativen Fehlbetrags von rund 13 Millionen im Haushaltsjahr 2026 und rund 17,5 Millionen 2027 durch die Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage sichergestellt werden.