Sichtbares Zeichen gegen sexualisierte Gewalt

Kreis Mettmann. Hilfe sichtbar machen: Vor dem Haupteingang der Kreisverwaltung an der Düsseldorfer Straße 26 in Mettmann weisen ab sofort Bodensticker auf die Anonyme Spurensicherung (ASS) nach Sexualstraftaten hin. Gemeinsam angebracht wurde sie am Montag, 14. September 2026, von Landrätin Dr. Bettina Warnecke und der Gleichstellungsbeauftragten des Kreisverwaltung Mettmann, Jana Lihl.

Für Dr. Bettina Warnecke hat das Thema gleich in mehrfacher Hinsicht besondere Bedeutung: Als Schirmherrin des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann und Leiterin der Kreispolizeibehörde unterstützt sie das Anliegen, dieses wichtige Hilfsangebot noch sichtbarer zu machen. „Die Anonyme Spurensicherung ermöglicht es Betroffenen sexualisierter Gewalt, Spuren einer Straftat sichern zu lassen, ohne unmittelbar Anzeige bei der Polizei erstatten zu müssen. Damit bleibt die Möglichkeit erhalten, sich zu einem späteren Zeitpunkt für eine Anzeige zu entscheiden“, erklärt die Landrätin.

Mehrere Bodensticker mitten im täglichen Publikumsverkehr der Kreisverwaltung machen deutlich: Hilfe muss sichtbar und erreichbar sein. Die Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftaten ist Teil einer vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Initiative und wird im Kreis Mettmann durch den SKFM Mettmann e.V. umgesetzt. Dort erhalten Betroffene Beratung, Unterstützung und Begleitung.

Weitere Informationen gibt es unter Anonyme Spurensicherung | SKFM Mettmann e.V.