CDU fordert erhöhte Präsenz von Ordnungskräften für die Innenstadt

Die Zahlen von Gewalttaten im Innenstadtbereich alarmieren die Christdemokraten. Sie fordern in einem Antrag ein Konzept der Stadt, wie die Präsenz und Effizienz vom Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) und Polizei ausgeweitet werden kann, insbesondere in späten Abend- und Nachtstunden.

„Jede Gewalttat ist eine zu viel“, diese Aussage ist für Gerold Fahr, stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden und Sprecher für die Innenstadt nicht verhandelbar. Genau deswegen alarmieren die jüngst auf Beschluss aller Fraktionen im Bezirksausschuss Mitte vorgestellten Zahlen zu Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Neben hohen Zahlen von Fahrrad- (182) und KfZ- (59) Diebstählen fallen auch 108 Fälle von Vandalismus/Sachbeschädigungen, zu denen eine hohe Dunkelziffer hinzukommen dürfte, ins Gewicht. Als besonders kritisch wurde mit Recht die Zahl der Körperverletzungen (120), davon knapp ein Viertel schwere Körperverletzungen mit Einsatz von Waffen (Messer, Schlagstöcke), bewertet.

„Diese Verbrechen führen nicht nur zu körperlichen Verletzungen, sondern oft zu nachhaltigen psychischen Spätfolgen bei den Opfern. Gleichzeitig führen die Taten zu einer Verunsicherung und manche Menschen beginnen, die Ratinger Innenstadt zu meiden“, ergänzt Fahr.
Das könne nicht im Interesse Ratingens sein. Die CDU wolle weder aufbauschen noch tatenlos zusehen, sondern gemeinsam mit den Fachleuten der Verwaltung effektive Maßnahmen entwickeln.

Erste Lösungen aus der Verwaltung gibt es wohl bereits: Die CDU-Fraktion begrüßt die Ankündigung, wieder verstärkt die Ordnungspartnerschaft von KOD und Polizei zu leben. So können die unterschiedlichen Zuständigkeiten schnittstellenfrei gemeistert werden und die Durchsetzungskraft (z.B. bei Platzverweisen und Taschenkontrollen) erhöht werden.

Für die CDU ist insbesondere auffällig, dass viele Taten zu später Abend- und Nachtzeit begangen werden, insbesondere am Wochenende. Hier fordern die Christdemokraten ein Konzept, wie der KOD und die Polizei zu dieser kritischen Zeit stärker präsent sein können. Zu diesen Zeiten sei die personelle Ausstattung grundsätzlich niedriger, dieser Ansatz müsse durch neue Priorisierung überdacht werden. Der entsprechende Antrag der CDU, der die Verwaltung auffordert, entsprechende Maßnahmen auszuarbeiten und der Politik zu präsentieren, wird im nächsten Bezirksausschuss Ratingen-Mitte auf der Tagesordnung stehen.

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