Bürger gegen Fluglärm fordern Reduzierung der Stundeneckwerte

Düsseldorf – Seit Wochen das gleiche Bild am Flughafen Düsseldorf: Lange Schlangen an den Abfertigungsschaltern und der Sicherheitskontrolle. Das ist nicht nur für Passagiere und die Angestellten ärgerlich bis untragbar, sondern auch für die Anwohner, denn es führt zu erheblichen Störungen der Nachtruhe. Die Bürger gegen Fluglärm fordern daher, wie in Frankfurt und in London die Anzahl der Flugbewegungen insbesondere in den Spitzenzeiten zu reduzieren.

„Seit Beginn der Reisewelle stellen wir fest, dass die Nachtflugbeschränkungen systematisch ausgehebelt werden. Nicht nur die für Ausnahmefälle gedachten, sehr großzügigen Verspätungsregelungen werden täglich voll ausgenutzt – um nicht zu sagen missbraucht, sondern von der Luftaufsicht werden sogar noch Ausnahmegenehmigungen für eigentlich verbotene Starts nach 22 Uhr und Landungen nach 24 Uhr erteilt“, sagt Georg Regniet, der die Flugbewegungen am Flughafen für den Verein Bürger gegen Fluglärm systematisch auswertet. Seit Ferienbeginn (bis inkl. Dienstagabend) hat er 67 Starts und Landungen gezählt, die eine Ausnahmegenehmigung benötigten. „Bei allem Verständnis für die Situation der Passagiere, die noch irgendwie an ihr Ziel gebracht werden sollen. Flughafen und Fluggesellschaften sind sehenden Auges in diese Situation hinein geraten. Es kann nicht sein, dass unbeteiligte am stärksten darunter leiden müssen.

Christoph Lange, 1. Vorsitzender der Bürger gegen Fluglärm fordert: „In Frankfurt und in London werden inzwischen die erlaubte Anzahl der Flugbewegungen pro Stunde bzw. die Anzahl der Passagiere begrenzt. Eine ähnliche Regelung muss auch in Düsseldorf geschaffen werden, denn es ist klar zu erkennen, dass die Ursache für die Verspätungen in Düsseldorf liegt. Die meisten Flugzeuge starten morgens schon mit Verspätung und können diese im Laufe des Tages kaum mehr aufholen, und wenn fremde Flugzeuge nach Düsseldorf kommen, sind sie bei der Ankunft häufig pünktlich, starten dann aber verspätet. Gerade in den Abendstunden ist das fatal. Da eine kurzfristige Lösung nicht in Sicht ist, trotz angekündigter Aushilftkräfte aus der Türkei, muss die Anzahl der Flugbewegungen begrenzt werden.

Statt dessen – und das ist hier fast nur eine Randnotiz – besteht der Flughafen weiterhin auf seinem Antrag, die Anzahl der Flugbewegungen pro Stunde sogar noch deutlich zu erhöhen.“

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