Kreislaufwirtschaft – hoch aktuell

Ratingen. „Hoch aktuell sind die Themen der Cromford-Gespräche immer und fordern die Besucher dieser Gesprächsforen anhaltend heraus“, so Hannelore Hanning, Vorsitzende des Fördervereins der Freunde und Förderer des Industriemuseums Cromford e.V.

„Endlich, nach langer Corona bedingten Pause, wieder eine Präsenzveranstaltung in der Cafeteria des Industriemuseums, dazu mit einem hochaktuellen Thema und äußerst kompetenten Referenten vor ausgebuchtem Haus. Besser kann ein neuer Start nicht gelingen“, freute sich Hannelore Hanning.

Auch Elisabeth Müller -Witt (MdL) und Bürgermeister Klaus K. Pesch sowie die Kuratoren des Fördervereins Johannes Paas und Wolfgang Küppers und die Museumsleiterin Claudia Gottfried waren der Einladung gefolgt.

vlnr Bürgermeister Klaus K. Pesch, Joscha Wirtz, Hannelore Hanning, Gerd Droste, Elisabeth Müller-Witt, Johannes Paas, Claudia Gottfried, Wolfgang Küppers. Foto: Gerd Droste

Sie wurden nicht enttäuscht, denn am Sonntag, dem 24.04.2022, konnte mit Joscha Wirtz – Umweltingenieur vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie – ein motivierter und engagierter junger Referent zur Darstellung des Modells des hochaktuellen Themas – Kreislaufwirtschaft- gewonnen werden.

Anschaulich und ausdrucksvoll beschrieb er anhand des Butterfly Effects die Auswirkungen bei der Umsetzung dieses Modells durch einprägsame Beispiele. Er überzeugte die Anwesenden davon, wie notwendig es ist, dieses Modell unter Begleitung durch einflussreiche Akteure von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik umzusetzen.

Die bildliche Durchdringung der drei Phasen der Kreislaufwirtschaft

Wo kommen wir her?

Wo stehen wir heute?

Wo geht es hin?

erlaubten den Zuhörern Orientierung. Eigene Handlungsansätze konnten hinterfragt werden, wobei Herr Wirtz immer den lokalen Bezug betonte.

Bei seinen Erklärungen griff er auch auf die drei Prinzipien von Ellen MacArthur und ihrer Stiftung zurück

Produktdesign neu überdenken!

Verwenden, was vorhanden ist!

Ökosysteme regenerieren!

Auch die weiterhin aktuellen Thesen des Club of Rome über die Grenzen des Wachstums, zeigte Joscha Wirtz auf, benannte die Notwendigkeit der Abkehr von dem linearen Wirtschaftsmodell, die Notwendigkeit der Abfallvermeidung und warb für die Renaissance der regionalen Wertschöpfung mit folgendem Ansatz:

„Das Ende eines Produkts muss bereits am Anfang gedacht werden!“

Dass der Vortrag von Joscha Wirtz kein Solitär in Cromford war, sondern sich sehr gut in weitere Projekte von Förderverein und Museum fügt, wurde am Schluss der Veranstaltung sehr deutlich. Gerd Droste und Hannelore Hanning verwiesen auf den diesjährigen changes. AWARD, der ebenfalls unter dem Motto: Let’s close the circle together’ steht und in dem 12 Schülerteams an diesen zukunftsweisenden Themen arbeiten. Gleichzeitig warben sie für die Teilnahme an der Siegerehrung am 19.6.2022 anlässlich des Parkfestes von Förderverein und Industriemuseum Cromford.

Auch Claudia Gottfried schlug als Museumsleiterin den Bogen zur Neuausrichtung des Museums ab dem kommenden Jahr: „Als Museum, das sich mit textilen Rohstoffen beschäftigt, ist es geradezu zwingend, sich verstärkt mit Themen der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu beschäftigen. Und es ist auch eine wertvolle Chance, die Präsentation unseres Museums aus dieser Perspektive neu zu denken. Ein Anfang ist bereits gemacht!“

Die Besucher dieses Cromford-Gesprächs gingen nach der intensiven Diskussion zum Thema des Vortrags und den vielen Gesprächen zum Schluss der Veranstaltung hoch motiviert, aber auch sehr nachdenklich nach Hause.

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